Rezension „Küss mich zum letzten Mal“

MsMedlock schlägt zum zweiten Mal zu: Ihre Rezension zu „Küss mich zum letzten Mal„, wieder mit Schweinebacken-Gütesiegel … Vielen, vielen Dank, M! ;-*

Tirilu

FM2Titel: Küss mich zum letzten Mal
Autor: Charlotte Cole
Reihe: Finley Meadows #2 (Kurzgeschichte)
Seitenanzahl: 57
ASIN: B0124R9B1A
Format: ebook

Inhalt:

Jahrzehnte bevor Reenie sich mit ihren Kindern in Finley Meadows niedergelassen hat, hat auch Adele in Finley Meadows ihre große Liebe gefunden: Rouven. Der sanfte Musiker ist die Liebe ihres Lebens. Sie verbringen den schönsten Sommer allerzeiten zusammen, bis Adele eine unmögliche Entscheidung treffen muss…

Meinung:

Diese Geschichte hat nur ein einziges Problem. Sie ist schlicht und ergreifend zu kurz! Weil ich mich von der Idylle Finley Meadows nicht recht lösen konnte, habe ich relativ schnell zur Kurzgeschichte „Küss mich zum letzten Mal“ gegriffen. Die Aussicht, nun doch die ganze Geschichte hinter den Andeutungen, die Adele in „Küss mich im Sommerregen“ gemacht hat, zu erfahren, war dann doch zu verlockend, um noch länger zu warten. Mal ganz abgesehen von dem netten Angebot von Charlotte, es mir als Rezensionsexemplar zu schicken…

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We are driven, if you think about it.

Ich bin zufällig über einen alten Trailer gestolpert, den ich mal für eine Theaterproduktion von „Sarachi“ („Brachland“ von Ōta Shōgo) des koreanischen Theaters in Wien gedreht hab. So quasi als Nebenprodukt meiner Arbeit als Fotografin.
Wenn ich ihn sehe, dann muss ich daran denken, wie ehrfurchteinflössend es war, mit diesen Schauspielern zu arbeiten. Und auch wie anstrengend. Ich verstehe kein Koreanisch, die beiden kaum englisch. Trotzdem … Theater! Ich liebe das Theater, weil die Geschichten der Autoren dort durch die Arbeit der Schauspieler eine zusätzliche Ebene bekommen. Wie oft kriegt man schon so eine Möglichkeit. Und was für ein Text. Hach.

 

blöde Rätsel und ertrunkene Haifische

Jetzt kommt eine Beschwerde ans Universum. Etwas, das mich ganz narrisch macht. Ready?

Also: Rätsel wie dieses hier.

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Meist treten die auch noch mit Klickbaiting Überschriften … á la „99 % der Menschheit sind zu blöd dafür, bist du ein Auserwählter?“ auf. Eigentlich klicke ich nicht auf Clickbaiting-Titel, weil a) die Artikel erfahrungsgemäß unspannend sind und b) ich mich ver*****t fühle. Aber manchmal, wenn so ein Rätsel kommt … dann klicke ich doch. Weil mein Gehirn beginnt, Lösungen zu suchen, bevor ich es stoppen kann.

Gut, also hab ich das Rätsel gelesen. Meine Antwort überlegt. Auf die nächste Seite geklickt.

Die „richtige“ Antwort ist: 10 Fische sind im Aquarium, weil sie nicht ertrinken oder wegschwimmen können. Und auch die toten Fische noch drin sind.

Ernsthaft? Wenn ich irgendwo lese, dass Fische aus einem Aquarium rausschwimmen, dann versuch ich eine Lösung dafür zu finden, die Sinn macht. Wenn dann die „richtige“ Lösung ist, dass sie das gar nicht können … dann bin ich grantig. Was ist das für eine blöde Quizfrage? Abgesehen davon find ich es zweifelhaft, wenn man Scherzfragen als Intelligenztest verkauft. Noch dazu, wenn die Antwort unrichtig ist – Manche Fischarten können nämlich ertrinken.

Mein Lösungsvorschlag: Der „Tank“ ist ein Panzer am Meeresgrund (vermutlich vom Schiff gefallen). Zwei Haie ertrinken, liegen dann drin (was Sinn macht, weil sie in dem engen Panzer ja nicht schwimmen können – und wenn Haie sich nicht bewegen, ertrinken sie). Vier schwimmen weg (durch das offene Panzerfenster. Vermutlich aus Angst vor den Haien). Drei sterben (vielleicht aus Schreck vor den Haien)… Sind also fünf tote Fische im Panzer, vier lebendige Fische draußen. Und was ist mit dem fehlenden Fisch? Nemo? Bist du das?

Die Welt im Allgemeinen und Interneträtsel im speziellen sind unfair. Wollt ich nur mal gesagt haben.

So, jetzt hab ich erfolgreich Zeit verplempert, die ich eigentlich mit meinem Buch verbringen sollte. Call me Prokrastinatia, Queen of Avoidance.