Mini-Marketingexperten

Guten Morgen, meine Lieben! Gestern haben mein Sohn und seine beste Freundin beschlossen, dass ich dringend ein Werbeplakat für mein nächstes Buch „Küss mich lieber nicht“ brauche… 😂 Und meine Mini-Marketing-Experten haben es auch gleich für mich entworfen. Was meint ihr dazu? 😊😍😉 #finleymeadows4 #caraundsam

Simon Says… ;)

Simon Segur wurde absolut verdienterweise für den LiebsterAward nominiert, und hat im Anschluss ein paar Fragen wie philosophisches Konfetti in den digitalen Raum geworfen. Wer kann da schon widerstehen … vor allem, wenn man auch noch so nett namentlich erwähnt wird? Ich jedenfalls nicht.😉

  1. Welches Buch möchtest du auf jeden Fall noch schreiben?
    Ein perfektes. Und weil das nahezu unmöglich ist: Einen Thriller. Ich hab im Frühling eine Kurzgeschichte für einen Wettbewerb geschrieben und festgestellt, wie (beunruhigend) viel Spaß es mir macht, mich in den Kopf eines Psychopathen reinzuversetzen.😉
  2. Wie ist der Titel deines Blogs entstanden?
    Charlotte Cole war schon vergeben… und da ich mein erstes Buch in der ersten Version eigentlich auf Englisch geschrieben hatte – CharlotteColeWrites.
  3. Mit was haben die schönsten Momente deines Lebens eher zu tun: Menschen, Natur, mit dir selbst?
    Die Fähigkeit Glück, Liebe oder Zufriedenheit zu empfinden liegt im Selbst, und hängt viel weniger von äußeren Umständen ab, als man gemeinhin denkt. Viele Menschen sind von Perfektion und Glück umgeben, ohne es zu sehen. Zufriedenheit, die Fähigkeit sich zu wundern und Glück sind immer (auch) eine persönliche Entscheidung.
  4. Was wäre anders an deinem Leben, wenn sicher wäre: Es gibt einen Gott.
    Glaube ist doch eine Art von Wissen, das auf einer erfühlten, aber nicht beweisbaren Existenz beruht. Ich denke ehrlich nicht, dass ein wissenschaftlicher Beweis relevant wäre – der könnte nämlich diese Art von Glauben nicht herstellen, und Wissen hilft da ausnahmsweise mal auch nicht weiter.
  5. Glaubst du an das Konzept „Gesamtkunstwerk“? Wenn ja, welches Werk kommt dem am nächsten?
    Vermutlich Menschen wie Lady Gaga oder Dita von Teese, die ihre Persönlichkeit zu einem erweiterten Kommentar ihrer Kunst werden lassen.
  6. Was ist das größte Problem bei jeder Kommunikation?
    Dass es keinen zweiten Menschen auf dieser Welt gibt, der die Realität in der gleichen Art und Weise erlebt wie man selbst. Wir leben alle in verschiedenen Welten. Kommunikation ist lediglich die beste Krücke, die wir haben.
  7. Wenn du dich mit irgendeinem Musiker/Maler/Schriftsteller (egal ob lebend oder tot) treffen könntest, wer wär’s?
    Jane Austen, Patrick Süskind, Stephen Colbert, Macy Grey, Stephen King, Julianne Moore, OK go… und diese Liste ließe sich beliebig lang erweitern. Die Welt ist voll von faszinierenden Menschen.
  8. Dein erstes großartiges Leseerlebnis?
    Die unendliche Geschichte.
  9. Welches sind für dich die zentralen Themen jedweder Kunst?
    Ich denke, dass durch die Beschränktheit der eigenen Wahrnehmung schlußendlich jeder Künstler immer nur über sich selbst erzählt. Etwas anderes hat er nicht.
  10. Welche Frage passt auf deine persönlich „42“-Antwort?
    Die richtigen Fragen sind viel wichtiger als die richtigen Antworten. Und auf die richtig wichtigen Fragen gibt es keine Antworten. Deswegen ist 42 so eine großartige Antwort.
  11. Würdest du für ein richtig, richtig gutes Buch von dir einen Finger hergeben?
    Nein. Weil – nach dem Buch ist vor dem Buch. Wie deprimierend muss es sein, das perfekte Buch geschrieben zu haben und zu wissen: Das war nicht aus eigener Kraft, das ist nicht reproduzierbar … ab jetzt gehts zwangsläufig bergab? Ich werde lieber weiterhin ganz konventionell alle zehn Finger und ein klein wenig Gehirn auf den Versuch verwenden, richtig gut zu schreiben.😉

Montagsfrage: Cliffhanger

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Montagsfrage: Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Bei manchen Geschichten sind offene Enden die einzige Möglichkeit, denke ich. Wo ich sie nicht mag, ist zB bei Liebesromanen … die liest man doch (auch) wegen dem Happy End.

Cliffhanger mag ich normalerweise gar nicht, das ist nichts für mich, dazu bin ich viel zu ungeduldig. Ich denke, ein Buch sollte so gut erzählt werden, dass man sich denn nächsten Teil auch ohne Cliffhanger kaufen will. Wenn er also als Mittel eingesetzt wird, um mich bei der Serie zu halten … mhm. Man merkt die Absicht, und ist verstimmt.

Aber auch hier gibts natürlich Ausnahmen… Geschichten haben ja irgendwie auch Sollbruchstellen, an denen man sie teilen kann. Wenns passt, dann passts.

Es gibt nämlich auch das gegenteilige Problem: Wenn Bücher vom Verlag einfach irgendwo in der Mitte abgeteilt werden. Vor allem bei deutschen Übersetzungen passiert das manchmal, und da sind die Brüche dann oft an ganz merkwürdigen Stellen.

Also alles in allem ein entschiedenes … kommt drauf an.😉 Wie ist das bei euch so?

Danke für die Frage!

Absence makes the heart grow fonder?

Ich war in letzter Zeit recht schweigsam hier – aber das Schreiben von FM4 und die Überarbeitungen haben mich an vielen Tagen ziemlich ans Limit gebracht. Und ich hab festgestellt, dass ich anscheinend so eine Art eingebaute Wortobergrenze hab … Wenn ich den ganzen Tag wie verrückt an einem MS arbeite, dann geht einfach gar nichts mehr. Keine langen Emails, keine Blogbeiträge. Wer mag, findet aber an den meisten Tagen ein kurzes Update auf meiner Facebookseite oder Instagram🙂 Ich gelobe auch Besserung! Aber erst, wenn der Schulalltag uns wieder hat.

Zu FM4 gibts noch nicht viel Neues zu berichten, außer, dass es Anfang September erscheinen wird. Meine Testleserinnen haben mir sehr nettes Feedback gegeben.🙂
Derzeit ist das Manuskript im nettesten Korrektorat überhaupt.😉 Und ich hab mich mit mir selbst auf einen Titel geeinigt… tadahhh: „Küss mich lieber nicht.“

Nach all der Arbeit der letzten Wochen haben Köhlchen und ich Mr. Cole dann auf einer geschäftlichen Reise begleitet. Und während der arme Mann arbeiten musste, haben Köhlchen und ich im Luxus geschwelgt. Nicht schlecht! Ich hab euch ein paar Fotos mitgebracht.

In Stift Admont haben wir neben der Stiftskirche (ich mag so puristische Kirchen total gern), natürlich auch die berühmte Bibliothek besucht: Die größte und vermutlich schönste Klosterbibliothek der Welt. Und angeblich auch die Vorlage für Belles Bibliothek in Disneys „Die Schöne und das Biest“. So schön! Seufz.


  

Das Hotel war super. Wenn ich Frühstück nicht selbst machen muss UND ich mit Lachs und frischem Obst verwöhnt werde,  kann der Tag nur gut werden. So als kleine Draufgabe dann noch ein Pool, mit Panoramablick auf Berge, grüne Wiesen und das Stift …
  

Außerdem waren wir in der Zotter Schokoladenmanufaktur. Was soll ich sagen: Zuckerkoma! Und sogar mit (relativ) gutem Gewissen, denn Zotter produziert seine handgeschöpften Edelkreationen auch noch bio und fairtrade…

Köhlchen und ich futtern uns durch die Schokoladenfabrik! @zotterschokoladen #schokoladenkoma #schokoholic

A video posted by Charlotte Cole (@charlottecolewrites) on

Montagsfrage: Ein Blick zurück

 

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Montagsfrage: Ein Blick zurück – wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Ich denke, das war fast unvermeidlich. Erstens waren Geschichten meine erste große Liebe, und ich hab schon im Kindergarten alle damit (versucht zu) unterhalten. Denn üblicherweise hat die Welt meine blühende Phantasie nicht zu schätzen gewusst, was vielleicht aber auch daran lag, dass die Grenzen zur Realität für mich seeeeehr fließend waren.

Zweitens war ich fest davon überzeugt, dass Buchstaben eine Art Geheimsprache der Erwachsenen sind, mit der sie die richtig tollen Geschichten nur für sich ganz alleine behalten wollten … um uns Kinder zu ärgern.

Dementsprechend wild entschlossen war ich, möglichst schnell lesen zu lernen. Ich war schon in der Volksschule (Grundschule) eine echte Leseratte, und hab verschlungen, was immer mir in den Weg kam: Karl May, Agatha Christie, Unmengen an Donald Duck Heften, die Gulla-Buchreihe, Nöstlinger, Brenzina, Ende, Hohlbein, Sagenbücher, Kitschromane meiner Oma, Detektivromane … also einmal quer durch den Gemüsegarten.

Ich kann mich noch an eine Buchserie erinnern, die hieß „Dolly“ – da kam ein junges Mädchen diesen Namens in ein Internat. Einige Zeit lang hab ich von einer Tante zu jedem Anlaß den nächsten Band bekommen. Das Problem war nur, dass die Bücher so dünn waren… Wenn ich das neue Buch um 3 Uhr Nachmittags knapp vor der Kaffeejause bekommen hab, war ich üblicherweise mit dem Lesen fertig, bevor meine Tante sich Abends verabschiedet hat.😉