Endspurt

Falls ich zur Zeit eher ruhig bin und meine Antworten ein wenig länger dauern … bitte seht es mir nach. Die Drachen sind dabei, flügge zu werden. Ich gelobe Besserung, sobald das Manuskript im Lektorat ist. Bis dahin brauche ich jedes Futzelchen Energie für die kleinen Biester. 😉😘 #Buchprojekt #Autorenleben #Drachensachen

The Versatile Blogger Award 

Corly hat mich für diesen Award nominiert – vielen Dank dafür! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei: https://lesekasten.wordpress.com 🙂

versitle-blogger-bw

Die Regeln sind:

  1. Danke dem Blogger der dich nominiert hat.
  2. Verrate sieben Fakten über dich
  3. Nominiere andere Blogger

7 Fakten über mich:

  1. Ich hasse Einkaufen. Ehrlich. Einzige Ausnahme: Buchgeschäfte. Ansonsten mag ich einfach gar nichts daran. Zu viele Leute, viel zu viel optische Reizüberflutung, nervige Musik, komische Luft: Bäh.
  2. Ich bin kein Hörspielfan. Theoretisch finde ich die Idee gut, vor allem wenn Männer mit schöner, tiefer Stimme lesen. Praktisch schlafe ich allerdings immer dabei ein.
  3. Ich liebe Büchereien. Leider bin ich schusselig und vergesse oft aufs Zurückgeben. Gottseidank kann man bei unserer Bücherei auch per Mail verlängern, sonst wären die Gebühren mittlerweile astronomisch.
  4. Wenn ich gerade mitten in einem Buchprojekt stecke, bin ich langweilig bis nervig für meine Umwelt – irgendwie kreisen meine Gedanken dann ständig um Figuren und Plot, und ich lande zwanghaft immer wieder dort, egal, um was sich die Unterhaltung eigentlich gerade dreht. Meine Familie und Freunde leben damit, wofür ich dankbarer nicht sein könnte.
  5. Ich komme öfter mal zu spät, obwohl ich kaum etwas mehr hasse, als zu spät zu kommen. Und ich mich total bemühe, dass es nicht passiert! Muss irgendwas mit Rissen im Raum-Zeit-Kontinuum zu tun haben.
  6. Mein erstes Haustier bekam ich mit drei: Ein Meerschwein namens Friedolin. Seitdem habe ich mein Heim mit einer Menge Haustieren geteilt. Meine große Liebe gehört aber Katzen: Ihre exzentrische Art, ihr flauschiges Fell, ihr Geschnurre und ihre (meist) stille Präsenz sind für mich einfach nicht wegzudenken.
  7. Ich würde nach einer Romanheldin benannt. Leider hat meine Mutter vergessen, nach welcher. Aber ziemlich sicher wars ein Liebesroman … nicht schlecht, oder? 😉

Aufs Nominieren verzichte ich jetzt mal … allerdings würden mich 7 Fakten von Tirilu, Aequitas et Veritas, Andrea und Simon Segur sehr interessieren. Räusper.  Also, falls ihr zu-hufällig Lust habt … 😉

Bill Bryson – Notes From A Big Country

Ich bin ein großer Fan von Bill Bryson. Die Art, wie er sich ironisch-charmant durch seine Abenteuer grantelt, wäre ja alleine schon wert, gelesen zu werden. Dass er es auch noch mit offensichtlich tief empfundener Liebe zur Sprache tut, macht seine Bücher für mich zum Muss.

Dieses hier habe ich mir vor Ewigkeiten mal als Leseprobe auf den Kindle geladen und im Jänner zu lesen begonnen. Als ich mir dann den Rest des E-Books kaufen wollte, habe ich festgestellt, dass der Titel geändert wurde – vom ungleich besseren „I´m a stranger here myself“ zu „Notes from a big country“, was wohl an sein erstes (und erfolgreichstes) Buch erinnern soll.

Wie auch immer – wenn ihr nach einem unterhaltsamen Buch sucht, das kluge Beobachtungen mit Menschenkenntnis, feinem Humor und einem Sinn fürs Skurrile mischt, dann seid ihr bei Bill Bryson richtig. Hier sinniert er über die Unmöglichkeit, nach Hause zu kommen. Nach Jahren in England zieht er samt (britischer) Frau plus Kindern wieder nach Amerika und stellt fest, dass sich vieles geändert hat und nicht mehr so ist, wie in seiner Kindheit.

Viel mehr noch verwundert ihn aber, wie sehr er selbst sich verändert hat. Vieles, das ihm einmal ganz normal erschien, hat durch die Jahre im Ausland eine neue Perspektive erhalten.

Mittlerweile ist er übrigens reumütig wieder nach England zurückgekehrt und hat bereits ein neues Buch darüber geschrieben. Das ich demnächst lesen werde. 😉

#Autorenwahnsinn, Tag 28: Das fliegende Klassenzimmer

Tag 28: Mit welchen Autoren tauschst du dich aus? Wer sind deine Schreibbuddys?

Am Wichtigsten ist mein Mann, der Romanheldenvorlage, bester Freund und Ratgeber in Personalunion ist. 

Außerdem spreche ich mit meinen beiden Lektorinnen, die selbst auch schreiben. Mit einer (weiteren) supernetten Lektorin, die mir aus purer Herzensgüte via Internet ihr Ohr leiht und engelsgeduldig Fragen beantwortet. 

Und mit meinen großartigen Freundinnen und Testleserinnen … ohne die ich verloren wäre. 🙂

#Autorenwahnsinn, Tag 26: Charlie und die Schokoladenfabrik

Tag 26: Zeig uns den Instagram-Account eines befreundeten Autors.

Puh, das ist schwierig …  Ich kann euch drei Blogs von sehr netten Autoren/Autorinnen nennen, mit denen ich entweder per Mail Kontakt hatte oder die ich auch IRL schon getroffen habe. Gilt das? 😉

Susanne Pavlovic, einer meiner Lektorinnen – sie lektoriert nicht nur, sie schreibt auch selbst ganz großartige Fantasy-Romane und hat dafür sogar schon den deutschen Phantastik-Preis abgestaubt. Ist das cool, oder ist das cool?

Andrea Weil, meine zweite Lektorin … sie schreibt ebenfalls selbst, sowohl Fiktion als auch journalistisch. Ich bin schon total gespannt auf ihr neuestes „Buchbaby“! 🙂

Jonas Torsten Krüger, den ihr auf seinem Blog nicht nur beim Schreiben „beobachten“ könnt … nein, er gibt euch auch noch gute Tipps. Nicht schlecht!

Darfs ein bisserl mehr sein?

Neulich drüber gestolpert: https://www.boersenblatt.net/artikel-nina_george_ueber_die_stellung_der_frauen_im_literaturbetrieb.1272531.html

Das ist, mit Verlaub, eine Sauerei. Zwar – zugegebenermaßen – eine Sauerei, die mich als U-Indie-Autorin nicht so wirklich betrifft, da ich nicht aktiv auf Verlagssuche bin und meine Bücher auch nicht unbedingt Hochliteraturpreismaterial sind.

Aber: es gibt kaum etwas, das mich mehr aufregt, als systemimmanente Diskriminierung. Auch weil es verflixt schwer ist, dagegen aufzutreten, ohne die Augen der Zuhörer vor Langeweile glasig werden zu lassen. Wenn diese Ungerechtigkeit dann in Bereichen auftritt, wo man echt Besseres erwarten können, ist es doppelt bitter. Shame on you, Literaturbetrieb.

Die Mehrheit der Bücher wird übrigens von Frauen gekauft und gelesen. Ohne uns wäre es ob der unbezahlten Stromrechnung recht schnell finster in den heiligen Hallen der Selbstbeweihräucherung.