Wie man seine Umwelt in den Irrsinn treibt

Von Nomnivors erstem Punkt in diesem Blogartikel inspiriert, der seinerseits von Aequitas et Veritas und ihren Amish Vampires in Space inspiriert wurde. Möchte ab hier jemand übernehmen? 😉

But now, without further ado: Die schönsten Wege, wie man selbst geistig gesund bleibt, aber seine Umwelt in den Irrsinn treibt. Ein Internet Oldie-but-Goldie, zu dem Tante Google unendliche Ergebnisse ausspuckt. Ein paar davon findet ihr hier:

  1. Setzen Sie sich an den Straßenrand, zielen mit einem Fön auf vorüberfahrende Autos und winken ihnen, wenn sie bremsen.
  2. Heften Sie Dokumente genau im Zentrum der Seiten ab.
  3. Entwickle eine unnatürliche Angst vor Tackern.
  4. Schreiben Sie bei allen Überweisungen als Verwendungszweck: „Für erotische Massagen“
  5. Laufen Sie im Baumarkt geduckt herum und summen Sie das Thema von Mission Impossible.
  6. Beenden Sie alle Sätze mit den Worten: „in Übereinstimmung mit der Prophezeiung“.
  7. Verlassen Sie Kopiergeräte stets auf 200 Prozent Vergrößerung, extra dunkel, DIN A3 und 99 Kopien eingestellt.
  8. Wenn Sie an der roten Ampel warten, deuten Sie mit dem Finger aufgeregt auf die Reifen Ihres Nebenmannes.
  9. SchreibenSiealleberuflichenMailsohneLeerzeichenohneInterpunktion
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  10. Geben Sie vor, von Ihrem Bildschirmschoner hypnotisiert worden zu sein.
  11. Befestigen Sie Moskito-Netze rund um Ihren Schreibtisch.
  12. Geben Sie Ihrer Sekretärin eine Kopie von Hamlet und bitten Sie sie, es korrekturzulesen.
  13. Murmeln Sie bei Meetings folgende Konversation so oft es geht: „Hörst du das?“ „Was?“ „Vergiss es, jetzt ist es weg.“
  14. Stellen Sie sich mit einem Baseballschläger an die Tür zur Toilette und fragen Sie mit leiser Stimme jeden, der herauskommt, ob er sich die Hände gewaschen hat.
  15. Während Sie eine Präsentation halten, zucken Sie gelegentlich mit den Kopf wie ein Sittich.
  16. Machen Sie Piepsgeräusche, wenn eine Person rückwärts geht.
  17. Warnen Sie im Kino den Hauptdarsteller laut und deutlich, wenn er in gefährliche Situationen gerät.
  18. Sagen Sie so oft „Klingeling“ bis die Person gegenüber aufgibt und „Hallo?“ sagt. Antworten Sie mit „Du hast doch angerufen. Was willst du denn?“
  19. Bestehen Sie darauf, Ihre Scheibenwischer bei jedem Wetter laufen zu lassen, um die Leistung zu steigern.
  20. Fragen Sie jedes Mal, wenn Sie jemand bittet etwas zu tun, ob er Pommes-frites dazu will.
  21. Probieren Sie in der Öffentlichkeit aus, wie langsam Sie krächzen und quaken können.
  22. Markieren Sie die irrelevantesten Passagen in wissenschaftlichen Aufsätzen und schicken eine E-Mail-Kopie an Ihren Chef.
  23. Schicken Sie E-Mails an die restlichen Leute in der Firma, um ihnen mitzuteilen, was Sie gerade tun. Zum Beispiel: ‚Wenn mich jemand braucht, ich bin auf Toilette.‘
  24. Sollten Sie ein Glasauge haben, klopfen Sie während Unterhaltungen gelegentlich mit dem Kugelschreiber drauf.

 

Serienmittwoch 13: Lieblingstitelsongs aus Serien

Heute ist Serienmittwoch, und Corly will folgendes wissen:
Welche Titellieder/Trailersong aus Serien gefallen euch am besten?

Mein absolutes Lieblingsintro ist jenes von True Blood – und ich finde es schade, dass die Serie da nicht mithalten kann. Beim Intro passt einfach alles: Der Song, die Bildsprache, die Kameraführung, die Beleuchtung, der Schnitt, die Grafik … alles zusammen einfach großartig.

Die Lyrics zum Titelsong „Bad Things“ von Jace Everett finde ich richtig gut – und die ersten beiden Zeilen perfekt:

When you came in the air went out.
And every shadow filled up with doubt.

Außerdem mag ich das Intro für Six Feet unter total gern – in dem Fall wird die Serie dem Intro mehr als gerecht. Beide Intros stammen übrigens von dieser Agentur.

Übers Schreiben bloggen, Teil 1.

Die Fragen hab ich irgendwo im Internet gefunden… ich dachte, das passt zu meiner „Für Autoren“ Abteilung. 😉

  1. Welches ist Ihr Lieblingsprojekt (Lieblingswelt), an dem Sie gearbeitet haben und warum?
    Die Fantasy-Serie, an der ich gerade arbeite.
  2. Wie viele Charaktere haben Sie bereits erfunden? Schreiben Sie lieber aus weiblicher oder männlicher Sicht?
    Wie viele? Keine Ahnung. Das ist ja nach einem Buch schon eine Menge … und ich hab ziemlich viele halbfertige Bücher, abgebrochener Bücher, Plotideen und Charakterstudien auf meiner Festplatte. Ich schreibe beides gerne, wobei die männliche Sicht natürlich nur ein educated guess ist.
  3. Wie finden Sie zu den richtigen Namen für Ihre Charaktere (und für fiktive Orte)?
    Ich hab in meinem Bullet Journal eine Seite, auf der ich gute Namen sammle. Meist ist es aber spontane Eingebung im Halbschlaf oder unter der Dusche. Bevor ich einen Namen verwende, lese ich immer nach, was er bedeutet. Ich will, dass die Namen gut klingen und Sinn in der Geschichte machen.
  4. Erzählen Sie etwas zu Ihrer ersten erfundenen Geschichte/ zu ihrer ersten erfundenen Figur?
    Die erste erfundene Geschichte war vermutlich irgendwann im Kindergarten … ich weiß nicht mehr. Das erst Buch hab ich in der Grundschule zu schreiben begonnen. Und meine beste Freundin E. erinnert sich noch an eine Geschichte, die ich so mit 11 geschrieben habe – das Teufelshaus. Ich weiß leider nicht mehr worum es da ging.
  5. Wie alt ist Ihre jüngste Figur? Wie alt ist Ihre älteste Figur? Welche sind Ihre jüngsten/ ältesten Figuren in Bezug auf deren Erschaffungszeitpunkt?
    In der Finley Meadows-Reihe ist Lenny der Jüngste mit 5, Hortensia die Älteste. Ihr Alter wird nicht verraten, sie ist ja eine Dame. Aber jenseits der Siebzig. Bei den Drachen wirds dann etwas flexibler, was die Lebensdauer angeht.
  6. Wo schreiben Sie am liebsten und zu welcher Tageszeit ist Ihre beste Schreibzeit? Benutzen Sie den Computer oder Stift und Papier?
    Am liebsten im Kaffeehaus, mit Kopfhörern. Am Laptop. Uhrzeit egal. Wichtig: Kein Internet. Sonst lese ich mich fest und schwupp … ist eine Stunde vorbei.
  7. Hören Sie während der Schreibarbeit Musik? Wenn ja, welche Art von Musik? Gibt es Songs, die Sie mit Ihrer Figur verbinden, die Sie an sie erinnern?
    Manchmal. Wenn ich eine bestimmte Stimmung brauche und mich ganz anders fühle … dann verwende ich Musik als Werkzeug. Oft nervt sie mich aber schnell und ich drehe sie wieder ab. Die Kopfhörer lasse ich dann trotzdem auf, die blenden die Umwelt aus. Sogar wenn ich alleine daheim bin.
  8. Welches Genre bevorzugen Sie beim Schreiben/ beim Lesen?
    Als Leserin mag ich langsame, literarische Romane. Liebesromane. Urban Fantasy. Biographien. Historische Romane. Auch gut geschriebene Sachbücher. Beim Schreiben … Liebesromane & Fantasy. Ich hab zwar auch öfter mal Ideen für Horror, Thriller und so. Aber ich fürchte, das Schreiben würde mich emotional überfordern. Da ich mit meinen Protagonisten mitfühle und mitleide, wäre mir das too much. Und irgendwie ist die Welt auch schon schlimm genug, ich will mit meinen Büchern lieber etwas halbwegs positives beisteuern. Außerdem mag ich es, wenn Bücher gut oder zumindest bittersüß enden. Das ist bei richtig fiesen Büchern schwierig, weil unglaubwürdig.
  9. Wie kommen Sie zu Ihren Figuren? Beschreiben Sie den Schaffungsprozess der Charakterfindung.
    Das kristallisiert langsam aus, bis die Struktur fertig ist. Zuerst hab ich eine Idee, und über die Wochen wird mir immer mehr zu den Figuren klar. Oft verändert sie sich die Geschichte stark, bis der Roman schließlich fertig ist – zum Leidwesen von Mr. Cole, der bei den verschiedenen Versionen manchmal den Überblick verliert. 😉
  10. Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie am liebsten? Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie ungern?
    Ich liebe Hortensia. Sie ist eine grandiose Diva, eine grauenhafte Schwiegermutter, hat ein Talent für das Spinnen von Verschwörungen und niemals ein simples Motiv.
    Ich mag eigentlich alle meine Figuren, auch die nervigen. Dementsprechend schreibe ich eigentlich alle gerne.
  11. Schreiben Sie lieber über fiktive oder reale Kulturen/ Menschen?
    Fiktive, auch wenn das Worldbuilding viel Arbeit ist. Die lästige Realität wird ohnehin total überschätzt, das muss man nicht auch noch fördern. 😉
  12. Erstellen Sie Landkarten? Wenn ja, können Sie eine zeigen?
    Nein – aber wenn ich mit einer realen Gegend arbeite, dann checke ich Entfernungen und ähnliches auf Google Maps.

Hier gehts zu Teil 2.

Nostalgie

Am Osterwochenende auf Omas Dachboden gefunden: Ein ziemlich verstaubtes Tric-o-tronic. Mr. Cole und ich waren gleich ganz nostalgisch, und Köhlchen hat die Aufregung nicht ganz verstanden.

Hattet ihr auch so ein kleines Ding als Kind? Aus heutiger Sicht verstehe ich nicht, wie die Eltern damals so ruhig bleiben konnte: Das Piepen lässt sich weder abdrehen noch in der Lautstärke regulieren. Bei zwei Kindern am Rücksitz muss das auf einer dreistündigen Urlaubsfahrt eine echte Herausforderung an den inneren Zenbuddhisten gewesen sein 😉