Pure Schikane

Köhlchen: Das ist so gemein! Warum schreibt man „ist“ einmal mit zwei „s“ und dann wieder nur mit einem? Wie soll man sich das merken?
Ich: Naja, „ist“ kommt von „sein“ … „Er ist lieb“, zum Beispiel. „Isst“ kommt von „essen“ … so wie in „Sie isst gerne Eis“. Klingt ja auch ganz anders, oder? Ist und Isst? Und würde man die Wörter genau gleich schreiben, dann wärs irgendwie doof, die könnte man doch verwechseln.
Köhlchen, mit düsterer Miene: Ist doch egal. Erkennt man eh am Satz was gemeint ist.
Ich: „Er ist Opa“ heißt aber was anderes als „Er isst Opa.“
Erstauntes Schweigen, große Augen, dann Kinder-Lachkrampf … und Sache geklärt. 😉

Der Mann an der Bar

Rebecca Maiden ist die fiktive Heldin einer bald erscheinenden Romanserie. Sie arbeitet als Autorin und schreibt erotische Geschichten. Diese hier ist eine davon.

Als Hannah eines Nachts an der Bar auf ihre Freundin wartet, ahnt sie noch nicht, dass der fremde Mann mit dem unverschämten Lächeln schon bald kein Fremder mehr sein wird. Sie weiß nicht, dass Namen manchmal keine große Rolle spielen. Und sie ahnt nicht, dass diese Nacht anders wird, als alle zuvor.

Eine Kurzgeschichte, so leidenschaftlich und prickelnd wie ein One-Night-Stand … http://amzn.to/2xqla08

 

Und das sagen meine Leserinnen:

„Grandiose Unterhaltung! Ich warte sehnsüchtig auf mehr!“

„Charlotte Cole erzählt in ihrer gewohnt wunderschönen Sprache die aufregende Geschichte einer höchst erotischen Nacht. Ich will mehr!“

 

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Leseabenteuer

In den letzten Tagen hab ich zuerst einem alten Lieblingsbuch einen Besuch abgestattet: Stark von Stephen King. Ich war gespannt, ob ich das Buch immer noch so gerne mag … immerhin hab ich es schon seit langer Zeit nicht mehr gelesen. Und was soll ich sagen – der Roman war sogar besser, als ich ihn in Erinnerung hatte. Neben der gut ausgeklügelten Geschichte, die so nebenbei als Parabel auf Geschwisterbeziehungen und das Schreiben funktioniert, sind auch ab und zu Weisheiten in furchtbar schönen Sätzen versteckt. Da es ein King ist, gibts natürlich aufplatzende Augäpfel, spritzende Gedärme und jede Menge Blut. Außerdem beweist Mr. King hier wieder mal, dass er die Fähigkeit hat, die Untiefen und das Grauen in den harmlosen Dingen zu finden. Der Spatz als Symbol für unendliche, emotionslose Gnadenlosigkeit – in sich logisch und in seiner selbstverständlichen Einfachheit erstaunlich.

(…) Schließlich war er Schriftsteller, und ein Schriftsteller ist ein Mann, der dafür bezahlt wird, dass er lügt. Je besser die Lügen, desto höher das Honorar.

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Das zweite Buch von Herrn King ist ein Zufallsfund aus meinem öffentlichen Bücherkasten. Nach den ersten paar Seiten war ich überzeugt davon, dass ich dieses Buch nicht zu Ende lesen werde. Ich wusste, wie die Geschichte ausgehen wird, ich wusste, was davor passieren wird – und trotzdem hab ich es gelesen. Was weniger der Story als Herrn Kings Erzählkunst zu verdanken ist. Zähneknirschende Anerkennung für die Art, wie er mich dazu motivieren kann, nicht aufzugeben. Allerdings würd ich das Buch kein zweites Mal lesen.

(…) Die Welt hat Zähne. Und mit denen beisst sie zu, wann immer sie will.

Als nächstes auf meiner Liste: Der alte Mann und das Meer. Schon viel zu lange nicht mehr gelesen. Was lest ihr gerade?

Echt, jetzt.

Da ich schon ein paar Mal die Frage gestellt bekommen habe, ob ich „in Echt“ so aussehe wie auf meinem gezeichneten Autoren-Portrait … hier die Auflösung. 😉 Nur mittlerweile erblondet, hihi. Was meint ihr … wie groß ist die Ähnlichkeit?

portrait charlotte cole

Tall, dark, handsome … und grunzt.

DER amerikanischer Heftromanverlag hat sich die Frage gestellt, was wohl passieren würde, wenn der (nicht so gesprächige) Held aus einer ihrer Vikinger-Schnulzen auf ein Date gehen würde.

Ihr wisst schon – einer dieser 2-Meter-Männer vom Coverfoto mit Muskeln aus Stahl, dem der nordische Wind das Hemd vom Brustkorb gerissen hat … und der üblicherweise gerade eine dahinschmelzende Frau mit vollem Einsatz vor Bodenkontakt bewahrt? Hier bleibt er mal angezogen – und geht bowlen. 😂😉