Reenies Rezepte: Shakshuka

Heute hab ich was Besonderes für euch, meine Lieben: Reenie kocht für euch Shakshuka. Also auf in ihre Küche! Und sagt mir, ob euch das Video gefällt … wollt ihr mehr davon?

 

Ihr braucht dazu:

2 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Salz
Kreuzkümmel
Olivenöl
1/2 Paprika
4 Kirschtomaten
Pinienkerne (optional)
weichen Ziegenkäse
Petersil
Pfeffer
Fleur de Sel

Und so funktionierts:

Zwiebel und Knoblauch schneiden, in Olivenöl anrösten. Mit Salz und Kreuzkümmel würzen. Paprika und Tomaten würfelig schneiden, dazugeben. Köcheln lassen. Hitze reduzieren, weichen Ziegenkäse darauf zupfen. Eier darüberschlagen (ca 2 pro Person). Köcheln lassen – wichtig ist, auf jeden Fall nur mittlere Hitze zu verwenden – die Eier verbrennen sonst an der Unterseite, bevor die Oberseite gegart ist. Mit einem Deckel verkürzt sich die Garzeit. Ohne Deckel sieht es hübscher aus, weil das Gelb der Dotter besser erhalten bleibt.
Pfeffern, gehackten Petersil drauf – noch kurz weiterköcheln lassen. Insgesamt brauchen die Eier ca 10 Minuten, bis sie ganz durch sind.
Zum Schluß noch ein wenig Salz drauf… fertig!

 

Frag-doch-mal-das-Internet & eine arme Mama

Wir sind ja stolze Katzen“besitzer“ … Herr Bastian Baltasar Bux ist unser persönlicher Lieblings-Pelz-Popo. Und mein Co-Autor.

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Außerdem kommen uns noch einige Katzen besuchen… zwei von den Gastkatzen sind noch klein und für jeden Blödsinn zu haben. Klettern auf den Baum, springen in die Blumenampel und purzeln wieder runter. Was unseren hauseigenen Mini-Wissenschaftler zur Fragen brachte, wie das funktioniert: Warum landen Katzen immer auf ihren Pfoten?

Gott-sei-dank gibts das Internet. Und youtube. Wirklich sehenswert!

Nach dem Video waren auf Köhlchens Stirn ein paar tiefe Falten. Das bedeutet meistens: Mehr Fragen!

Ich: Was gibts? Noch Fragen zu den Katzen?
Köhlchen: Nein, Mama. Aber hats echt kein Internet gegeben, als du ein Kind warst?
Ich: Nein.
Köhlchen: Und kein Ipad?
Ich: Nö.
Köhlchen: Und kein Handy?
Ich: Uh-Uh.
Köhlchen, mitfühlend: Oh, wir schrecklich. Arme Mama!

Ich weiß! Ich musste auch barfuß im Winter zur Schule laufen. Kilometerweit. Durch den Schnee. Autos gabs ja noch nicht. Gottseidank hat der Dinosauerier meine Schultasche getragen. 😉

Lebenszeichen

Hier ist es derzeit ziemlich ruhig … Ich stecke nicht nur bis über beide Ohren in der Arbeit an Finley Meadows #3, für meinen Sohn hat auch wieder die Schule begonnen – und die Eltern unter euch wissen bestimmt, was das bedeutet: Elternabend, Einkaufsmarathons, zu unterschreibende Papierberge und eine Meeenge Kindermotivation 😉

Das hier hab ich vor kurzem im Internet gefunden – sehr unterhaltsam und interessant: Ein Einblick in die Arbeit eines tollen Buchcover-Designers.

#lieblingsmusik – Ella Fitzgerald & Louis Armstrong – Summertime

… ein klassiker aus porgy & bess … 🙂 … irgendwie perfekt ausbalanciert zwischen diesem leichten sommergefühl und leiser wehmut.

„Summertime“

Summertime and the livin‘ is easy
Fish are jumpin‘ and the cotton is high
Yo‘ daddy’s rich and yo‘ mama’s good lookin‘
So hush little baby, don’t you cry
One of these mornin’s you gonna rise up singin‘
You gonna spread your little wings and you’ll take to the sky
But ‚till that mornin‘ there ain’t nothin‘ gonna harm you
With yo mama and daddy standin‘ byeNow it’s summertime and the livin‘ is easy
Them fish are jumpin‘ and the cotton’s ‚bout waist high
Yo‘ daddy’s rich and, ya know yo‘ mama’s good lookin‘
Now hush little baby, don’t you cry

Summertime
Ah, said it’s summertime

#Film: Cinderella

wieder mal Regenwetter … also samt bester Freundin und Kindern auf ins Kino. Nachdem wir ja im Herzen große Romantikfans sind haben wir uns für Cinderella entschieden.


Zuerst das Gute: Cate Blanchett ist großartig. Wunderschön, eiskalt, bis zum unsympathischen Lachen hin einfach perfekt perfide und nachvollziehbar unglücklich als böse Stiefmutter.

Und das wars dann leider auch schon… der Rest war einfach: Nett. Irgendwie fehlte für mich der Zauber.

Cinderella (Lily James) war mir zu lieb, zu glatt, zu unglaubwürdig verzweifelt. Der Märchenprinz (Richard Madden) ein wenig zu plastikhaft, als wäre er gerade aus der Ken-Verpackung gekrochen und zum Leben erwacht. Das Ballkleid … zu viel CGI. Zuviel märchenhafte Bewegungen. Kein Stoff dieser Welt bewegt sich so. Und ich denke, man hätte auf die Schmetterlinge verzichten können: Das Kleid alleine hätte für sich gesprochen, die Schmetterlinge am Kragen waren einfach over the top. Ditto bei den Schuhen.

Leider hat mich auch Helena Bonham Carter als gute Fee nicht so richtig überzeugen können. Warum auch immer, aber irgendwie schien sie nicht ganz bei der Sache zu sein.

Um noch mit ein paar netten Dingen zu schließen: Das Setdesign war grandios. Ich will dieses Haus! 😉 … Die CGI-Mäuse waren supersüß. Die Szene, wie sich die Kutsche wieder in den Kürbis verwandelt: Toll gemacht, von den grünen Ranken als Rädern bis zu den plötzlich auftauchenden Kürbiskernen im Inneren. Die Kostüme von Cate Blanchett: überirdisch. Die Kamera: Sehr fein.

Schade, dass es bei all dem Guten nicht zu mehr gereicht hat. Die Zutaten für einen neuen Klassiker waren da, vielleicht hätte man nur bei der Besetzung von Cinderella und dem Prinzen einfach ein wenig mutiger sein müssen. Wer sich Cate Blanchett als böse Schwiegermutter aussucht, muss damit rechnen, dass sie einfach alle an die Wand spielt. Für mich jedenfalls war sie der Star des Films.