Let your plans be dark and impenetrable as night …

… and when you move, fall like a thunderbolt.”
Sun Tzu, The Art of War

Oder so. Hat jetzt eigentlich nichts mit dem Blogeintrag zu tun, ist aber one hell of an entrance 😉

Nachdem Buch 1 ja demnächst von der Lektorin zurückkommen sollte (+/- 1 Woche…), und Buch 2 (eine Novelle, Prequel) bei den Testleserinnen ist, bin ich am überlegen. Nämlich ganz speziell und im besonderen, ob ich Buch 2 vielleicht einfach als Goodie für das Subscriben meines Newsletters anbiete. Als Dankeschön.

Eine gut bestückte Mailing-Liste gehört zu den wichtigsten Dingen, die eine Indie-Autorin haben kann – hab ich mir sagen lassen. Also wärs doch nett, wenn die Leser für das Eintragen etwas bekommen, was sie motiviert und auch gleichzeitig ein Mehrwert ist? Die Novelle würde es dann nirgendwo sonst geben.

Vom Inhalt her spielt sie ca. 40 Jahre vor dem ersten Buch und erzählt von der Jugend einer Protagonistin aus Band 1. Muss man nicht unbedingt kennen, um die Serie zu lesen. Ist aber auch nicht uninteressant. Und die Geschichte ist natürlich dramatisch. Und erklärt einiges zu Buch 1 … und den darauf folgenden.

Andere Ideen für meinen Newsletter wären Rezepte, die in meinem Buch vorkommen. Wenn Reenie also Doppel-Erdnussbutter-Schokoladencreme-Kuchen macht, dann könnten man das Rezept dort finden. Und natürlich Infos, wann ein neues Buch veröffentlicht wird, Aktionen, Gewinnspiele & so.

Was meint ihr dazu?

Wir sind Prokrastinatia, Queen of Avoidance.

Ich schreibe gerade an der Kurzgeschichte, die irgendwann im Sommer erscheinen wird. Sollte. Eigentlich. Und obwohl mir nur noch 3 (!) Kapitel fehlen, schaffe ich es nicht weiterzuschreiben. Weil: Ab jetzt passieren lauter schlimme Dinge. Die Geschichte hat kein Happy End. Und ich schiebe die Schreiberei seit Tagen vor mir her, weil ich mit meiner Hauptperson so mitleide. Ist das nicht ein wenig … mhm … plemplem?

Ich meine: Ich hab mir die Geschichte ausgedacht. Und jetzt schreibe ich nicht weiter, weil mir meine Protagonistin leid tut. Waahh!

Wie machen das Autoren, die Bücher über traurige Themen schreiben?

Gottseidank hab ich jetzt ein Treffen mit meinem Grafiker und muss nicht mehr weiter am Laptop Zeit verschwenden. Ha! Und am Abend muss ich dann „Grimm“ weiter-bingen. (Ist das ein Wort?). Morgen habe ich dann leider auch keine Zeit.

Vielleicht sollte ich meinen Namen in Prokrastinatia, Queen of Avoidance ändern und nur noch im Pluralis Majestatis sprechen.

Montagsfrage #5 Glaubst du, du hast schonmal einer Buchfigur nachgeeifert?

Die Montagsfrage … am Dienstag!

d1325-montagsfrage_bannerMontagsfrage: Glaubst du, du hast schonmal einer Buchfigur nachgeeifert?

Das glaube ich nicht, das weiß ich 😉

Als ich jünger war, ist mir das total oft passiert: Ich kann mich noch erinnern, dass ich mich unbedingt Indianerin werden wollte, nachdem ich Winnetou gelesen hatte. Und ich wollte ins Internat ziehen. Und Hexe werden. Und eigentlich alles, was in Büchern so vorgekommen ist, je nachdem wie der Held oder die Heldin des Buches so war.

Heute ist es nur mehr so eine Sehnsucht nach der Welt, die man gerade wieder verlassen musste: Wenn ein Buch (oder ein Film) mich gefangen nimmt, und ich im Buch neue Freunde finde und mitfiebere, dann vermisse ich die Welt, wenn ich sie wieder verlassen muss. Allerdings ist es jetzt nicht mehr so, dass ich gleich einen neuen Beruf brauchen würde 😉