Montagsfrage: Mitdenken oder nicht?

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Montagsfrage: Wenn du einen Krimi/Thriller o.ä. liest, machst du dir selbst Gedanken darüber, wer der Mörder/Täter ist, oder lässt du dich prinzipiell vom Autor überraschen?

Ja klar! Ist das nicht ein (Mit)grund, warum man Krimis und Thriller liest? Dass man ein wenig Sherlock spielen darf? 😉

Wobei ich sagen muss, dass ich dann auch echt grantig werden kann, wenn der Autor am Ende als deus ex machina einen Täter präsentiert, der im ganzen Buch kaum bis gar nicht erwähnt wurde, oder man den Fall mangels fehlender Zusammenhänge gar nicht lösen konnte.

Im Gegensatz dazu bewundere ich Autoren, die den Täter durch die Seiten und auf der Nase des Lesers rumtanzen lassen, und nonchalant auch noch alle nötigen Hinweise liefern … aber das so geschickt tun, dass man bis zum Schluß auf der falschen Fährte ist. Das fällt dann in die Kategorie „befriedigende Frustration“, falls das Sinn macht. 😉

Zombie

Köhlchen und Mr. Cole haben das Feld geräumt, um mir ein ruhiges Wochenende für die Arbeit an FM3 zu verschaffen. Vermutlich wollen sie sich auch einfach nicht anstecken… Mr. Cole hat heute morgen „Thriller“ gepfiffen, als ich mich aus dem Bett geschleppt hab. Aber er hat mir auch liebevoll eine Riesentasse Kaffee vors tränende Auge gestellt, deren Inhalt mich dann auf Zombie-Niveau wiederbelebt hat.

thrillermjdance

Nach ein paar Schlückchen Grippemedizin fühl ich mich jetzt fast richtig gut. Die eine Katze ist plötzlich rosa und hat Hasenohren, die andere erzählt dreckige Witze. Und ich bin sicher, die Waschmaschine versucht im Schleudergang eine geheime Botschaft zu morsen.

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Alles in allem die besten Voraussetzungen für kreative Arbeit. Finley Meadows braucht dringend eine sprechende Waschmaschine, right?

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