Janidahlenigo

Köhlchen, im Auto: Mama, ich mag das Janidahlenigo Lied hören.

Ich: ???

Köhlchen: Na das, das so geht … No! … hmhmmmhmm … No! … hmmhmmm … No! … Janidahlenigo, Janidahlenigo, Janidahlenigo.

Ich: Err …

Köhlchen: Na das Lied, das eine Frau singt.

Lol! Dieses Lied, das die Frau im Radio singt. Alles klar. 😉

Durch Zufall haben wir es dann auf Spotify gefunden. Aber ich hätte das im Leben nicht erraten.

Hättet ihr?

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scroll,

scroll.

Erkenntnisse zum Tag: Wir rocken.

1.) Seit Köhlchen und ich Mary-Poppins-Regenschirme haben, freuen wir uns noch mehr über Regen. Muss wohl an irgendeinem Mary-Zauber liegen 😉

2.) Heute ist der nächste Teil der Recherche für mein Buchprojekt dran: Ich nehme Reitstunden – damit ich das im Buch dann halbwegs realistisch beschreiben kann. Auf richtigen, großen Pferden. Riiiesigen Pferden. Und obwohl ich diese Tiere sehr schön finde, mag ich sie eigentlich lieber aus der Ferne. Mir ist übel. Urks.

3.) Köhlchen kommt ganz nach seinen Eltern und findet, dass es für Lieblingsmusik nur eine Lautstärke gibt: Sehr laut. Und da er mal (neben Erfinder und Stuntman)  Drummer werden will, sind seine Favoriten meist recht base-lastig.
Schule ist nicht unbedingt so seine Lieblingsbeschäftigung – also darf er morgens am Schulweg die Musik bestimmen: Köhlchen wünscht, Spotify spielt . Nur wenn die ehrwürdige Frau Direktor mit entgleistem Gesicht beobachtet, wie wir uns mit wummerndem Bass und vibrierenden Rückspiegeln um dreiviertel acht vor der Schule einparken, und Köhlchen im Kindersitz ein Drummer-Solo hinlegt … dann kollidieren wir möglicherweise etwas mit dem bildungsbürgerlichem Ideal. 😉

#edit: scheinbar klappt das musikvideo nicht – ich probier mal ein zweites. falls das auch nicht klappt: platz 1 in den köhlchen-charts hat momentan „animals“ von garrix. cooler geht nicht, findet er. 😎

Argh.

Am Weinberg. Köhlchen sucht schöne Steine, während Mr. Cole und ich auf einer Bank sitzen und einfach gar nichts tun – und das zur Abwechslung mal völlig ausreichend ist. Die Sonne steht am Himmel, die Wolken sind näher als sonst, und im Tal fährt eine rote Mini-Eisenbahn durch die Spielzeuglandschaft.

Ich, im Frischlufttaumel: „So sollte das Leben immer sein. Keine Handy, kein Internet, keine Laptop.“
Köhlchen: „Und wie hörst du dann Spotify, Mama?“

Kinder sind manchmal so richtig ungut logisch. 😉