Kochen mit Reenie: Fishcakes

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Zutaten:

250 g Lachs

250 g Kartoffeln

1-2 Eier, je nach Konsistenz

fein gehackter Petersil

Salz, Pfeffer

etwas Mehl zum Formen

Zitrone

Olivenöl

So funktionierts:

Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden, ins kochende Salzwasser geben.

Lachs mit Salz, Pfeffer und Zitrone einreiben. Dann den Lachs in ein Sieb über die kochenden Kartoffeln hängen und mit Deckel verschließen. Der Lachs wird nun vom Dampf der kochenden Kartoffeln gegart, er sollte nicht im Wasser hängen!

Wenn beides gar ist, Kartoffel und Lachs (ohne Haut) mit einer Gabel fein zerdrücken und auskühlen lassen. Petersil dazu, Zitronenzesten dazu, würzen und abschmecken. 1 Ei dazugeben, mit Mehl vermengen (immer nur ein bißchen, nach und nach, bis die Masse gut formbar ist).

In nicht zu heißem Öl langsam herausbacken. Dazu passt Salat und Joghurtdip … lecker!

Kochen mit Reenie: Knöderlsuppe

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Genau das richtige, um sich nach einem Winterspaziergang aufzuwärmen… und Reenies Geheimwaffe bei Erkältungen! 🙂

 

Für die Hühnersuppe:

Ein Suppenhuhn oder auch Hühnerklein oder Hühnerflügerl … Natürlich bio. Was sonst. Wers vegetarisch/vegan mag, der verwendet einfach statt dessen Gemüsesuppe!

Suppengemüse

ein bißchen Thymian

eine Zwiebel gewaschen, mit Schale

2 Knofizehen, geschält

ein bisschen Maggikraut, Petersil oder Selleriegrün, wenn vorhanden

Salz, Pfeffer

ein kleiner Schuß Essig


für die Knöderl

1 Semmel/Brötchen

1 nußgroß Butter

Majoran

1 kleine Zwiebel

Salz, Pfeffer

Und so funktionierts

Hühner(teile) mit ungeschälter (wichtig! gibt der Suppe Farbe) Zwiebel, geschältem Knofi, Kräuter, Salz, Pfeffer, Suppengewürz und allen anderen Zutaten ins kalte Wasser geben, langsam zum kochen bringen. Die Suppe sollte immer nur leicht köcheln, nie stark aufkochen – ansonsten wird sie trüb.

Gute Hühnersuppe sollte lange köcheln … ruhig den ganzen Vormittag lang. Der kleine Schuß Essig ist nicht herauszuschmecken, löst aber Calzium aus den Hühnerknochen, was vor allem Kinder im Wachstum gut gebrauchen können.

Wenn die Suppe lange genug gekocht hat, durch ein Geschirrtuch abseihen. Wer mag, löst das Fleisch von den Knochen und gibt es in die Suppe. Die Karotten schnippeln und in die Suppe geben.

Für die Knöderl die Semmel in Wasser einweichen und mindestens 15 Minuten stehen lassen. Ausdrücken und in eine Schüssel geben. Zwiebel fein schneiden und bei langsamer Hitze in Öl anschwitzen lassen bis er glasig ist. Zu Semmel geben. Gewürze und Butter dazu, durchkneten. Ei dazu, nochmals gut vermischen. Schlußendlich Bröseln dazu geben bis ein schöner Teig entsteht. Einige Minuten rasten lassen. Der Teig sollte glatt sein und sich zu hübschen Knödeln formen lassen. Ist er zu trocken, kann man etwas Milch zugeben. Ist er zu feucht gibt man einfach mehr Bröseln zu.

Kleine Knöderl formen, gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und Knöderl einlegen. Das Wasser sollte auch hier nicht stark aufkochen, die Knöderl sollten in sanft kochendem Wasser ziehen. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen.

Kochen mit Reenie: Lebkuchen-Smoothie

Wer zu Weihnachten ein klein wenig zu viel gefuttert hat, aber trotzdem noch nicht genug von diesem großartigen Honig-Lebkuchen-Geschmack haben kann, für den hat Reenie heute eine figurfreundliche Alternative 🙂

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Cremig, süß, schmeckt nach Lebkuchen & ist sogar gesund … Lebkuchensmoothies! Mhmmm

Das braucht ihr dazu:

3 Bananen (am besten schon braun und sehr reif)

1/2 TL Lebkuchengewürz

Reismilch (oder Kuhmilch)

eventuell Kokosblütenzucker (oder normalen Zucker)

So funktionierts:

Das ist das beste daran: es ist wirklich einfach 😉 … Bananen in den Mixer, Milch dazu gießen und mixen. Gewürz dazu, weitermixen. Eventuell Milch nachgießen, je nachdem wie ihr die Konsistenz mögt. Wer mag, kann auch noch nachsüßen – ist aber wahrscheinlich nicht nötig. Fertig!

Kochen mit Reenie: Pizza mit Blauschimmelkäse & Walnuß

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Das hier ist die Lieblingspizza von Mr. Cole … ich bleibe da lieber bei dieser hier. 🙂

Das braucht ihr dazu / pro Pizza:

0,25 Menge Pizzateig Grundrezept

1 Birne (süß, reif), entkernt und in Scheiben geschnitten

1-2 Knoblauchzehen, geschnitten

eine Handvoll Pizzakäse

5-6 Mozarella Kügelchen

grober Pfeffer

Walnüsse

Ruccola

Und so funktionierts

Backblech oder Pizzastein im Backofen sehr heiß werden lassen. Pizzateig ausrollen und mit den Birnen belegen. Käse und Knoblauch darüber verteilen, pfeffern.

Ins Rohr (am Backblech mit Backpapier, am Pizzastein einfach so) und je nach Dicke der Pizza zwischen 15 und 30 Minuten bei 220 Grad backen lassen. Die Pizza ist fertig, wenn sich ein knuspriger Boden gebildet hat.

Mit Walnüssen bestreuen und gehackten Ruccola darüber geben. Fertig!

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Kochen mit Reenie: Pizza mit Räucherlachs

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Ihr braucht dazu:

1/4 Pizzateig Grundrezept

Räucherlachs oder geräucherten Alpenlachs (Heimisch, bio, belastet die ohnehin leergefischten Weltmeere nicht. Und schmeckt großartig!)

Zwiebel

frische Dille

Kapern

Frischkäse

Und so funktionierts

Backblech oder Pizzastein im Backofen sehr heiß werden lassen.

Pizzateig ausrollen und mit einem Messer überall auf der Pizza kleine Löcher stechen. Ins Rohr (am Backblech mit Backpapier, am Pizzastein einfach so) und ca. 10 Minuten bei 220 Grad backen lassen. Die Pizza bläht sich beim Backen ein klein wenig auf (oder riesig viel, wenn ihr die Löcher vergessen habt.)

Nach dem Herausnehmen ist sie wieder schön flach. (Nicht, wenn ihr die Löcher vergessen habt. Dann habt ihr ein fußballartiges Gebilde.)

Pizza kurz überkühlen lassen, bis sie nicht mehr brennheiß, aber noch sehr warm ist.

Frischkäse aufstreichen, Alpenlachs darauf verteilen. Zwiebel, Dille und Kapern darauf … fertig.

Geht fix und schmeckt super … wie frisch aus Reenies Küche!

Reenies Rezepte: Shakshuka

Heute hab ich was Besonderes für euch, meine Lieben: Reenie kocht für euch Shakshuka. Also auf in ihre Küche! Und sagt mir, ob euch das Video gefällt … wollt ihr mehr davon?

 

Ihr braucht dazu:

2 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Salz
Kreuzkümmel
Olivenöl
1/2 Paprika
4 Kirschtomaten
Pinienkerne (optional)
weichen Ziegenkäse
Petersil
Pfeffer
Fleur de Sel

Und so funktionierts:

Zwiebel und Knoblauch schneiden, in Olivenöl anrösten. Mit Salz und Kreuzkümmel würzen. Paprika und Tomaten würfelig schneiden, dazugeben. Köcheln lassen. Hitze reduzieren, weichen Ziegenkäse darauf zupfen. Eier darüberschlagen (ca 2 pro Person). Köcheln lassen – wichtig ist, auf jeden Fall nur mittlere Hitze zu verwenden – die Eier verbrennen sonst an der Unterseite, bevor die Oberseite gegart ist. Mit einem Deckel verkürzt sich die Garzeit. Ohne Deckel sieht es hübscher aus, weil das Gelb der Dotter besser erhalten bleibt.
Pfeffern, gehackten Petersil drauf – noch kurz weiterköcheln lassen. Insgesamt brauchen die Eier ca 10 Minuten, bis sie ganz durch sind.
Zum Schluß noch ein wenig Salz drauf… fertig!

 

Kochen mit Reenie: Selbstgemachtes Ketchup

Eine Köchin von Reenies Kaliber vertraut natürlich nicht auf gekauftes Ketchup … in „Jake´s Cakes“ gibts deshalb nur hausgemachtes Ketchup für die Gäste. Und heute hier ganz exclusiv für euch… Reenies Lieblingsrezept! 🙂

Reenies selbstgemachtes tomatenketchup

Hausgemachtes Ketchup

Ihr braucht dazu:

  • 1 kg Tomate
  • 120 g Zwiebel
  • 1 TL Salz
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Essig
  • etwas Pfeffer
  • 0,5 TL Senfpulver aus dem Supermarkt
  • eine Prise Ingwerpulver

Und so funktionierts:

Tomaten halbieren, grünen Ansatz entfernen. Zwiebel schälen, vierteln. Ohne Wasser in einen Topf geben, langsam erhitzen. Wenn die Tomaten kochen, Gewürze zugeben. Ca 15 Minuten kochen lassen (oder bis die Zwiebel weich sind). Alles durch ein Passiersieb passieren. Wieder in den Topf geben, weiterköcheln lassen, bis die Masse schön dickflüssig ist. Wie Ketchup 😉

Falls ihr das Ketchup rasch verbrauchen werdet: Einfach in saubere Ketchupflaschen oder Marmeladengläser füllen, verschließen und im Eiskasten lagern. Wer mehr für den Winter einkochen will, der füllt das Ketchup ebenfalls in saubere Glasflaschen oder Schraubgläser. Dann ein Geschirrtuch auf ein tiefes Backblech geben, Gläser darauf. Mit Wasser auffüllen. Bei 200 Grad ca 15 Minuten erhitzen. Backofen ausschalten und Gläser im geschlossenen Backrohr auskühlen lassen. Das dauert einige Stunden! So eingekocht hält euer Ketchup-Vorrat den ganzen Winter über. Wenn ihr ihn nicht vorher aufgegessen habt 😉

Wer mag, kann ins Ketchup auch noch Curry geben – schmeckt ebenfalls sehr lecker. Viel Spaß beim Nachkochen!

Kochen mit Reenie: Gnocchi Pomodoro

Jake deckte den Tisch und Reenie öffnete den Ofen, um das frisch aufgebackene Brot in einen Korb zu legen.
Es war köstlich. Die Gnocchi so zart, dass man sie mit der Zunge zerdrücken konnte. Das Sugo eine geschmackvolle Mischung aus Tomaten, Kräutern, Rotwein und einem Hauch Balsamico; das Brot knusprig warm und der Salat knackig.
Reenie seufzte behaglich. »Ah, Essen macht mich glücklich. Viel zu glücklich«.

Reenies Gnocchi Pomodoro

Reenies Gnocchi Pomodoro

Ihr braucht dazu:

1 Packung Bio-Gnocchi (oder ihr sucht euch ein Rezept dafür … sind nicht schwer zu  machen)
1 Handvoll Kirschtomaten
Olivenöl
Knoblauch
Rotwein
Salz, Pfeffer
Basilikum, Rosmarin, Oregano
frisches Baguette
Parmesan
eventuell Balsamico-Glossy

Und so funktionierts:

Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Tomaten und Knoblauch schneiden, in Olivenöl kurz anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen. Salzen, pfeffern, grob gehackte Kräuter dazu. Gnocchi ins kochende Wasser geben – wenn sie an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Das dauert nicht lange!

Gnocchi abseihen und in den Tomaten schwenken. Parmesan darüber reiben. Mit frischem Baguette und einem Glas Rotwein servieren. Eventuell ein paar Tropfen Balsamico-Glossy darübergeben! Fertig 🙂

Kochen mit Reenie: Eistee

Die Sonne brannte vom Himmel und Reenie lag matt auf ihrem Liegestuhl auf der Veranda. Sie hatte ihr Buch auf ihren Bauch sinken lassen. Selbst zum Lesen war es zu heiß. Neben ihr schwitzte ein Glas Eistee kleine glitzernde Perlen auf die glatte Oberfläche. Funkeln schöner als Diamanten, dachte Reenie träge.
Lenny quietschte auf und Reenie musste lächeln. Lucien hatte einen kleinen Pool für ihn aufgestellt. Die beiden waren gerade dabei, ihn aufzufüllen, und Lenny kreischte vor Vergnügen, wenn Lucien den Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch auf ihn richtete. Lou und Jimi tauchten aus dem Haus auf.

»Gibt’s was zu essen?«, fragte Lou.
Reenie schob ihre Sonnenbrille in die Höhe. »Nudelsalat, Wassermelone und Eistee im Kühlschrank, Eis im Gefrierschrank. Selbstbedienung.«
Die beiden zogen in Richtung Küche ab und Reenie hörte, wie sie mit Geschirr klapperten, um schließlich mit vollen Tellern wieder aufzutauchen. Sie ließen sich auf der alten Schaukel nieder und kauten.
»Wir wollen vielleicht noch zum See«, sagte Lou und baumelte mit ihren braungebrannten Beinen. »Wie ist das Wasser?«
»Super.« Reenies Gedanken wanderten zurück zum Morgen. Lucien war mit ihr und Lenny zum See gefahren. Sie hatten ihre Handtücher ganz nahe am Ufer ausgelegt und waren ins Wasser gelaufen. Der See war noch ganz still gewesen und das Wasser hatte ihren Körper weich umschmeichelt. Lenny war mutig zwischen ihnen hin und her geschwommen und sein kleines Gesicht hatte vor Stolz geleuchtet. Seit diesem Jahr brauchte er keine Schwimmhilfe mehr. Damit war er in seinen Augen offiziell ein großes Kind, kein Baby mehr. Als sie später auf den Handtüchern gelegen hatten und Len- ny am Ufer des kleinen Sees aus Kieselsteinen Staudämme baute, war Reenie für einen Augenblick eingedöst.
Im Traum war sie bei Jake gewesen. Sie waren wieder im Sky & Sea, hatten getanzt. Die sanfte Musik verwob sich mit der warmen Luft um sie herum. Reenie konnte seine Wärme spüren. Seine Hände streichelten ihren Rücken in langsamen Kreisen und ihre Nervenzellen reagierten mit schmerzlicher Wucht. Ihr ganzer Körper sehnte sich nach seiner Berührung. Sie drängte sich näher an ihn. Als er seine Hände ein wenig tiefer wandern ließ und den Ansatz ihrer Brüste streifte, stöhnte sie leise seinen Namen.
Die Hände wurden plötzlich ganz still.
»Was hast du gesagt?«, fragte eine tiefe Stimme und Reenie schlug die Augen auf. Sie brauchte einen Moment, bevor ihr klar wurde, wo sie war. Als sie schließlich den Mut aufbrachte, sich umzudrehen, hatte Lucien sie mit kühlen Augen angesehen.
»Nichts«, hatte Reenie schnell erwidert und ihm die Flasche mit Sonnencreme aus der Hand genommen. Sie hatte den Verschluss zuschnappen lassen. »Danke fürs Eincremen.«

Reenies Eistee

Ihr braucht dazu:

1,5l Wasser
2 Beutel Schwarztee
Saft einer halben Zitrone
1 Handvoll Pfefferminzblätter (oder 1 Beutel Pfefferminztee)
Zucker oder Honig nach Geschmack

Und so funktionierts:

Wasser zum Kochen bringen und die Teebeutel und Pfefferminzblätter (oder -teebeutel) damit übergießen. 3 Minuten ziehen lassen und dann entfernen. Zitronensaft hinzufügen und nach Geschmack mit Honig oder etwas Zucker süßen. Dann kalt stellen. Für Eilige geht das natürlich auch mit Eiswürfeln „wink“-Emoticon.
Wer es etwas exotischer mag, kann auch einen Schuss Limetten- und/oder Ananassaft statt des Zitronensafts nehmen.

Besonders schön sieht es aus, wenn ihr den Eistee in einem Krug mit Eiswürfeln, Zitronen- oder Limettenscheiben und einem Pfefferminzzweig serviert. Und dann ab in den Liegestuhl und mit einem guten Buch der Hitze trotzen!

Foto: shutterstock/pilipphoto