What it feels like

Einer meiner Lieblingsblogs ist becomingminimalist. Der Amerikaner Joshua Becker erzählt dort über die großen Veränderungen, die Verzicht und Reduktion aufs Wesentliche in seinem Leben hervorgebracht haben.

Dieser Artikel war für mich besonders gedankenanregend. Herr Becker erzählt davon, dass er sich nicht als besonders erfolgreich wahrnimmt, auch wenn er das nach objektiven Kritikpunkten unbestreitbar ist:  Maybe success doesn’t always feel like it looks from the outside, schreibt er.

Ich denke, da hat er nicht unrecht. Wir vergleichen unser Inneres mit dem Äußeren anderer Menschen und denken – Wow, die/der ist so viel erfolgreicher, glücklicher, klüger, hübscher, beliebter … was auch immer. Und vergessen dabei darauf, dass der Vergleich unfair ist und uns davon abhält, heute und hier glücklich zu sein.

Glück ist nicht, was man irgendwann mal erreichen kann. Es kann nur in der Gegenwart in uns wohnen und hat weniger mit äußeren Umständen zu tun, als man gemeinhin denkt. Statt ihm hinterherzulaufen, braucht man vielleicht einfach nur stehenzubleiben.

http://www.becomingminimalist.com/feel-success/

Becoming Minimalist

Joshua Becker ist einer meiner Lieblingsblogger da draußen: Auch weil mir das Thema Minimalismus am Herzen liegt. Nicht mehr zu nehmen, als man braucht. „Brauchen“ nicht mit „Wollen“ zu verwechseln.

we-live-in-a-society-that-breeds

Ich denke, die Welt wäre ein besserer Ort, wenn sich mehr Menschen daran erinnern würde, dass Glück nicht in einer Einkaufstüte zu finden ist.
Buchgeschäfte nehmen wir jetzt mal aus. Räusper. 😉

dont-carry-what-you-dont-need