Film: Oops, die Arche ist weg.

Vor kurzem waren Mr. Cole und ich mit dem besten-Kind-der-Welt im Kino. Eigentlich wollten wir ja „Pets“ sehen, allerdings war der leider nicht mehr im Programm. Dann also die Arche.

Im Trailer wird die Handlung ganz gut zusammengefasst: Die Sintflut kommt, und nicht alle Tiere dürfen mit. Nur jene, die auf Noahs Liste stehen, haben auch Platz auf der Arche. Überwacht wird das von einer Art Tierjury, á la Castingshow – nur dass statt Dieter Bohlen hier ein Löwe rumpöbelt.

Natürlich versuchen die Tiere ohne Platz mit Verkleidung auf die Arche zu kommen. Und dann geht was schief, und zwei Tierkinder bleiben alleine zurück. Und ab da folgt es dem „Kochrezept“: Fieslinge, die die Kinder fressen wollen. Ein Wettlauf gegen die Zeit – immerhin steigt ja das Wasser. Eine kleine Gruppe an sehr unterschiedlichen Tieren, die sich gemeinsam vorkämpfen und dabei Freunde werden.

Den „Todesfall“ am Ende hätte man denke ich auch aussparen können – vor allem, weil bei einem Kinderfilm ja auch kleinere Kinder im Publikum sind. Und natürlich kommt auch eine Moral mitgeliefert: Jeder hat seinen Platz, und dort machen seine Fähigkeiten plötzlich Sinn. Dass Noahs Team rund um den Löwen diese Information anscheinend von Anfang an hatte,  ist für mich keine zufriedenstellende Erklärung. Woher? Und warum nicht einfach sagen? Ist das nicht grausam?

Naja – insgesamt ein ganz netter Film, der meinem Sohn gefallen hat. Für Erwachsene wahrscheinlich ein wenig zu vorhersehbar, der Humor ein wenig zu einfach. Und leider von der Qualität der Animation her nicht mit amerikanischen Produktionen zu vergleichen. Allerdings hab ich im Internet auch recht gute Kritiken zum Film gelesen – also macht euch doch einfach selbst ein Bild. 🙂

#trailer … Magic Mike XXL

Channing Tatum, Matt Bomer & Joe Manganiello strippen … und das schon zum zweiten Mal, und ich hab noch nichtmal den ersten Teil gesehen! Der sehr gute Kritiken hat. So wie die Artikel im Playboy, hihi. Ich muss mich mal erkundigen, ob ich solche Filme als „Arbeitsaufwand“ (aka Inspriation für gewisse Szenen in meinen Büchern) von der Steuer absetzen kann. Jedenfalls fühle ich mich plötzlich sehr inspiriert 😉

#whatilove: banksy

Ah, das wandelnde Mysterium namens Banksy. Das nach manchen Theorien ein weibliches Künstlerkollektiv sein soll. Ich liebe ihn/sie! Die Themen, der Witz, die Kritik, das Märchenhaft, der urbane Stil… Und diese komplette Verweigerung, am Kunstmarkt mitzuspielen. Sondern statt dessen mit dem Kunstmarkt zu spielen. Wow.

das hier steht für demnächst auf meiner Wunschliste 😉

http://www.amazon.de/Wall-Piece-BANKSY/dp/1844137872

Wer mehr lesen mag:

Seine eigene Website: http://www.banksy.co.uk/

Und was Tante Wikipedia dazu zu sagen hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Banksy

#Film: Cinderella

wieder mal Regenwetter … also samt bester Freundin und Kindern auf ins Kino. Nachdem wir ja im Herzen große Romantikfans sind haben wir uns für Cinderella entschieden.


Zuerst das Gute: Cate Blanchett ist großartig. Wunderschön, eiskalt, bis zum unsympathischen Lachen hin einfach perfekt perfide und nachvollziehbar unglücklich als böse Stiefmutter.

Und das wars dann leider auch schon… der Rest war einfach: Nett. Irgendwie fehlte für mich der Zauber.

Cinderella (Lily James) war mir zu lieb, zu glatt, zu unglaubwürdig verzweifelt. Der Märchenprinz (Richard Madden) ein wenig zu plastikhaft, als wäre er gerade aus der Ken-Verpackung gekrochen und zum Leben erwacht. Das Ballkleid … zu viel CGI. Zuviel märchenhafte Bewegungen. Kein Stoff dieser Welt bewegt sich so. Und ich denke, man hätte auf die Schmetterlinge verzichten können: Das Kleid alleine hätte für sich gesprochen, die Schmetterlinge am Kragen waren einfach over the top. Ditto bei den Schuhen.

Leider hat mich auch Helena Bonham Carter als gute Fee nicht so richtig überzeugen können. Warum auch immer, aber irgendwie schien sie nicht ganz bei der Sache zu sein.

Um noch mit ein paar netten Dingen zu schließen: Das Setdesign war grandios. Ich will dieses Haus! 😉 … Die CGI-Mäuse waren supersüß. Die Szene, wie sich die Kutsche wieder in den Kürbis verwandelt: Toll gemacht, von den grünen Ranken als Rädern bis zu den plötzlich auftauchenden Kürbiskernen im Inneren. Die Kostüme von Cate Blanchett: überirdisch. Die Kamera: Sehr fein.

Schade, dass es bei all dem Guten nicht zu mehr gereicht hat. Die Zutaten für einen neuen Klassiker waren da, vielleicht hätte man nur bei der Besetzung von Cinderella und dem Prinzen einfach ein wenig mutiger sein müssen. Wer sich Cate Blanchett als böse Schwiegermutter aussucht, muss damit rechnen, dass sie einfach alle an die Wand spielt. Für mich jedenfalls war sie der Star des Films.