Eine Zumutung.

Hab ich gestern in der Welt gelesen und musste dabei schmunzeln:

(…) Die Autorenlesung ist für alle Beteiligten eine Zumutung. Der Zuhörer muss sich sklavisch einem fremden Leserhythmus beugen. Er kann langweilige Passagen nicht überspringen, nicht kurz mal in die Küche gehen oder die Lektüre diskret abbrechen, ohne Gefühle zu verletzen. Sie sind gezwungen, den Autoren zuzuhören, von denen viele leider nur sehr schlecht vorlesen können und älter und dicker als gedacht sind, und erschreckend uncharismatisch sowieso. Fast nie sind sie so interessant wie ihre Figuren.

😉

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article158105023/Warum-gibt-es-eigentlich-noch-Autorenlesungen.html via publishernews

Peinlich, peinlich.

Auf dem von mir sehr verehrten Twitter-Feed der Wiener Büchereien gefunden – Ein Artikel der Welt darüber, wie peinlich Schriftsteller-Portraitfotos bisweilen geraten. Eloquenter Titel: Liebe Schriftsteller, so ist es echt nur peinlich.

Liebe Welt, ich verstehe da was nicht. Wie konstruiert man denn einen Zusammenhang zwischen „Schriftsteller“ und „peinlich“? Wo Schriftsteller sind, ist stilistisch Norden. Immer. Ausnahmslos. 😉

Das sollte man als Feuilleton von Welt aber schon wissen, gell?