Liebe in fremden Betten

Lese ich gerade … wenn ich nicht schreibe. Ich hab das Buch vor ein paar Tagen in meiner Guerrilla Library gefunden. Sehr lesenswert, kann ich nur empfehlen. Friedrich Weissensteiner erzählt unterhaltsam über die Affairen berühmter historischer Persönlichkeiten, deren Liebesglück und Liebesleid, und setzt alles in spannenden Kontext zur Weltgeschichte.

Was meinem Bücherkastenfund noch ein wenig interessanter macht, ist dieses Lesezeichen hier: anscheinend wurde es mit dem Buch verschenkt und ist so auch im Bücherkasten gelandet. Auf seiner Rückseite steht: Für jemand Besonderen… Der Glaube an sich macht Unmögliches möglich! Happy Birthday to you! … Alles Liebe und Gute, Daniela.

Und da frage ich mich jetzt natürlich, wie die Geschichte zu diesem Buch und diesem Lesezeichen aussieht. Und ob es da eine Verbindung gibt? Ist das Lesezeichen eine nicht ganz so subtile Aufforderung, die im Zusammenhang mit dem Buchtitel steht? 😉

Frühreif.

Heute morgen, nachdem ich Köhlchen in die Schule gebracht hab, hab ich in meinen öffentlichen Büchertauschkasten geschaut, um wieder mal die Bücher zu sortieren. Und dabei hab ich das hier in der Kinderbuchabteilung gefunden.
Was denken sich die Leute dabei? Und was sollen die lieben Kleinen denn da lernen? Ist das nicht ein wenig früh? Und am allerwichtigsten: Ein Ritter names Simon? Ernsthaft? 😉

Der Pumuckl im Hintergrund ist übrigens nicht aus der Bücherei gemopst, sondern aus deren „Zur freien Entnahme“ Regal – für Bücher, die sie aussortieren. Dafür bringe ich dann wieder Bücher hin, die ich in meinem Büchertauschkasten nicht brauchen kann. Wir sind quasi ständig am Dealen, meine Lieblingsbücherei und ich.

Irgendwas stimmt immer.

Das hab ich als Spende in meinem Bücherkasten gefunden: ein Duden aus 1961. 

Seit ich in der Schule war hat sich die Rechtschreibung ein „klein“ wenig verändert… Und dieses Buch ist 19 Jahre älter als ich.

Aber vielleicht hat der Spender ja gedacht, dass ein Großteil der Wörter immerhin noch stimmt 😉