4 Fragen aus der Mottenkiste

Heute hab ich mir wieder mal ein paar ältere „4 Fragen“ ausgesucht … wie immer von Sunny. Vielen Dank für die Fragen!

  1. In welchem Bereich bist du ein wandelndes Lexikon? Oder anders ausgedrückt, wo macht dir so leicht niemand was vor?
    Mhm, ich denke beim Fotografieren, und wahrscheinlich auch beim Kochen. Da ich aber beides für meinen Zweithauptberuf brauche, ist das jetzt nicht wirklich verwundernswert 😉
  2. Hast du ein Haustier, wenn ja, warum genau dieses? Wenn nein, warum nicht?
    Natürlich! Unser Kater heißt Bastian Balthasar Bux (nach dem Helden der unendlichen Geschichte), und ohne ihn mag ich mir unser Haus gar nicht vorstellen. Er ist eine kleine Scharchnase und liegt den meisten Tag irgendwo rum … und denkt intensiv nach. Wenn ich mich mit dem Laptop auf die Couch setze, kommt er angetrippelt. Wobei er eigentlich eher stampft. Ehrlich, wie kann so ein leichtes Tier so trampelig gehen? Aber egal. Er springt dann auf die Couch, schaut mich vorwurfsvoll an und wartet darauf, dass ich ihm die Decke neben mir glattstreiche. Sonst kann er da mit seinem vornehmen Katzenpopo unmöglich drauf Platz nehmen. Dann liegt er neben mir und hilft mir beim Schreiben. Durch intensives Nachdenken. Und Schnurren.
  3. Der Lenz ist da und erfreut uns mit wunderbaren Blumen und Blüten. Mit einem Strauß welcher Blume(n) mache ich dir die größte Freude?
    Nunja, der Lenz ist schon lang wieder weg … Aber meine Lieblingsblumen sind Ranunkeln, Tulpen, türkischer Mohn, Flieder, Pfingsrosen und Zierknoblauch.
  4. Beschreibe deine Wohnung in fünfzehn Worten (Eigenschaften oder in Sätzen, das stelle ich dir frei)
    Modern, puristisch, minimalistisch, hell, … gewürzt mit Spielsachen, ein wenig Sandkistensand an den unmöglichsten Orten und ein paar Katzenhaaren am Sofa.(Das waren jetzt übrigens 21 Wörter. Sich kurz zu fassen ist nicht meine Stärke 😉

4 Fragen … Gedächtnistraining

Es ist Donnerstag … 4 Fragen kommen wieder von Sunny – Danke! 🙂
http://www.always-sunny.de/ich-haett-da-mal-vier-fragen-gedaechtnis-kramen/

  1. Wo hast du das Silvester zum Millennium gefeiert und was habt ihr gemacht?
    Ich weiß es nicht mehr. Deshalb hab ich Mr. Cole gefragt, und der weiß es auch nicht mehr. (ja, wir sind schon seit Eeeewigkeiten ein Paar. Große Jugendliebe auf den ersten Blick. Wie aus dem Liebesroman! 😉 …). Aber zurück zur Frage: Ich habs vermutlich verdrängt. Ich kann Silvester nämlich nicht leiden. Gar nicht. Da bin ich gezwungen, bis Mitternacht zu warten… und dann passiert: Nix. Ich verstehs einfach nicht.
    Also wenn ich irgendeine Chance habe, dieses Fest zu vermeiden – dann tu ich das. Die Chancen stehen gut, dass Mr. Cole & ich den Abend einfach daheim in stiller Verachtung für die Welt verbracht haben. 😉 Der ist nämlich mit mir einer Meinung & mag Silvester auch nicht. Ja, wir sind langweilige Spaßbremsen. Wissen wir. Kein Sinn für Party und so. Trööt!
  2. Erinnerst du dich an deine allererste Schallplatte?
    Keine Schallplatte – aber meine erste selbstgekaufte CD war „Black or White“ von Michael Jackson. Das Cover fand ich total schön, „Remember the time“ war mein Lieblings-Song und das Video zu Black & White hat mich ziemlich beeindruckt, wenn ich das so richtig in Erinnerung habe… 🙂
  3. Krame ein altes Klassenfoto heraus und sage ehrlich; kannst du noch alle Personen darauf benennen?
    Nö, kann ich nicht mehr … zumindest aus der Grundschule hab ich da schon ziemlich viele Lücken im Gedächtnis.
  4. Beschreibe dein erstes Lieblingskleidungsstück, oder hast du gar eine Fotografie davon?
    Der Fuchsrock! Eine Freundin meiner Oma war Scheiderin, und hat für meine Schwester und mich identische Röcke genäht: Tiefrot, und am Saum liefen Füchse auf einer grünen Wiese zwischen Bäumen. Oben waren zwei hübsche, rote Bänder, die man um die Taille binden konnte. Und der Rock hat sich wunderschön gedreht … 🙂

4 Fragen … zum Thema Urlaub

Die Fragen kommen wie immer von Sunny, vielen Dank! 🙂

  1. Welches Urlaubsziel begeistert dich und hat dich schon mehr als einmal angelockt?
    Venedig mag ich ziemlich gerne. Allerdings am liebsten im Herbst oder Winter … man hat das Gefühl, die Stadt für sich alleine zu haben. Je kälter und unfreundlicher das Wetter, desto besser. Der sommerliche Mief ist verschwunden, ebenso die Touristen in Badelatschen, die im Sommer wie Cholesterin die Adern der Stadt verstopfen. Die Venezianer sind ein klein wenig freundlicher. Und Venedig selbst, die sterbende Diva, hüllt sich in Nebelschwaden wie in eine Federboa und sieht aufs Meer hinaus. Als ob sie auf ihren Geliebten warten würde, der niemals kommt, liegt Melancholie über allem. Was gibts besseres, als da durch die kleinen Gassen zu spazieren und dann gegen die Kälte einen Espresso zu schlürfen?
  2. Wo möchtest du unbedingt einmal hin?
    Australien (sowieso), Island (die haben ein eigenes Ministerium für Trolle und Feen!), Cornwall (weil ich das Licht dort mit eigenen Augen sehen will). Außerdem würde ich gerne mal einen Urlaub lang mit dem Hausboot in den Kanälen Frankreichs rumschippern.
  3. Was darfst du absolut nicht vergessen in den Koffer zu packen (höchstens drei Dinge)
    Bücher (eh klar). Handyladestecker (bin leider ein Internetjunkie). Zahnbürste (weils kaum was schlimmeres gibt als diesen pelzigen Morgenmundgeschmack. Örks.)
  4. Wohin würdest du nicht mehr in den Urlaub gehen?
    Cluburlaub jeder Art. Ich hatte das Vergnügen in meiner Kindheit, und kann sagen: Das ist nix für mich. Ich will das Land kennenlernen, und nicht mit Wiener Touristen übers Buffet lästern. Oder hören, dass die hier halt nicht die Hygiene-Standards haben, die wir gewohnt sind. Mit diesem Gummiarmband deutlich erkennbar als Freiwild sein, wenn ich außerhalb der Anlage unterwegs bin. Diese „lustigen“ Abendshows ertragen. Oder die Frauen zwischen 16 und 60 dabei beobachten, wie sie Jens-Uwe, dem freundlichen Animator mit der gut platzierten Socke im Tanga, hinterherjagen.
    Im Urlaub mag ich Ruhe. Lange schlafen, keine Hotelbuffets, keine Menschenmassen. Ich liebe es, wenn wir uns ein kleines Häuschen mieten, die Gegend erforschen, Museen besuchen, mit Büchern am Pool rumschlunzen. In den Supermärkten vor Ort abenteuerlustig unbekanntes Zeug einkaufen, uns in den kleinen Restaurants der Umgebung vom Kellner zu kulinarischen Abenteuern überreden lassen. Erst in der Früh entscheiden, wo uns der Tag hintreiben wird. Das Meer in greifbarer Nähe. Wenns dann noch Glühwürmchen gibt: Bonuspunkte! 😉

4 Fragen, aber alt.

Nachdem ich zu den Fragen dieser Woche nicht viel sagen kann – meinen Blog gibts ja noch nicht so lange -, hab ich mir ein paar ältere rausgesucht. Die Fragen stammen von sunny … dankesehr!

  1. Was bedeutet für dich “Leere” und wie gehst du damit um?
    Leere als Konzept (Shunyata) ist etwas, das ich sehr faszinierend finde. Die Idee, das alles nicht ist, in ständiger Veränderung und zutiefst verwoben finde ich sehr beruhigend. Wer sich dafür interessiert – die Bücher von Thich Nhat Hanh kann ich empfehlen.
  2. Der EuroJackpot war bei einem Betrag angelangt, den wir uns gar nicht mehr vorstellen können. Du allein gewinnst ihn und hast 90. Millionen Euro zur Verfügung. Was stellst du damit an?
    Ich würde ein Haus in den Hügeln der Toskana kaufen, den Sommer mit meiner Familie dort verbringen und überlegen was ich Sinnvolles mit dem Rest anstellen kann … Und ich würde bei jedem Spaziergang in der Stadt ein paar 500 € Scheine abheben, und dann irgendwelchen armen Straßenkünstlern und Kellnerinnen das Trinkgeld ihres Lebens geben 🙂 Aber da ich nie Lotto spiele, ist das nicht sehr wahrscheinlich.
  3. Du planst den nächsten Urlaub, auf was kann du bei der Buchung auf keinen Fall verzichten?
    Plätze für meine Familie. Genug Geld, um die Reise zu bezahlen. Und im Urlaub: Sonne. Gewässer. Gutes Essen. Ruhe. Ausreichend Museen, Galerien und Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Und ein großer Stapel Bücher (deswegen: die Toskana!)
  4. Hast du noch irgendwelche Relikte aus deiner Kindheit?
    Ja – Bücher, Spiele, Stofftiere und so. Inzwischen alles im Kinderzimmer meines Sohnes gelandet 😉

Ich hätte da mal 4 Fragen …

Es ist ja jetzt nicht so, dass sich auf meinem Schreibtisch die Arbeit stapelt. Ähem. Da hab ich natürlich Zeit, ein paar Fragen zu beantworten. Habt ihr auch diesen Drang zu Fragebögen? Das hat sicher irgendeine schwerwiegende psychologische Bedeutung. Die Fragen kommen von Sunny. Dankeschön!

  1. Gehst du los, um etwas ganz Bestimmtes zu kaufen und kommst mit etwas ganz anderem wieder nach Hause? (z.B. Rock gewollt, Sessel gekauft)
    Ich hasse einkaufen. Wirklich. Viel zu viele Menschen auf einmal, zu viel Lärm. Und wer bitte ist für die Beleuchtung in Umkleidekabinen verantwortlich? Wo mein Oberschenkel plötzlich die zarte Textur alter Elefantenhaut annimmt, und die Ringe unter meinen Augen tiefschwarz werden? Von den Falten wollen wir gar nicht erst reden. Die Chance ist also groß, dass ich missmutig losziehe um eine Hose zu kaufen, und statt dessen dann strahlend mit 2 Tragetaschen voller Büchern wieder heimkomme. Buchgeschäfte sind nämlich die einzige Ausnahme meiner Shopping-Aversion: Ruhig. Bücher. Ahh. 😉
  2. Wo wir gerade beim Einkaufen sind, Bummel oder Onlinetour?
    Online!
  3. Du bist gerade aus dem Bett gestiegen. Was sind deine ersten Aktionen?
    Ich strecke mich ausgiebig, begrüße den Tag mit einer positiven Affirmation, hülle mich in meinen seidenen Bademantel und meditiere kurz über einem Glas heißem Wasser mit Zitrone, das meinen Säure-Basen-Balance ausgleicht. Dann ein hingebungsvoller Sonnengruß. Nach dem Yoga schreibe ich meine Morgenseite und plane meinen Tag… NOT! *lach* … Meistens brauche ich ein wenig zu lang, um aus dem Bett zu kommen. Dann schlurfe ich mit beinahe explodierender Blase zum Badezimmer. Nachdem das erledigt ist: Kaffee! Wenn meine Augen dann ein wenig offener sind, mache ich die Schuljause und Frühstück für das Beste-Kind-der-Welt. Falls der Beste-Mann-der-Welt nicht gerade beruflich herumreist, kriegt er auch einen Kaffee. Bin ja nicht so 😉
  4. Was wäre dein persönlicher Gegenstand, wenn du zu „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ geladen bist (keine Angst, du musst nicht wirklich einziehen)?
    Ich hab die Sendung noch nie gesehen, ich lebe quasi fernsehfrei… Wenn ich was sehen will, dann streame ich über Amazon Prime oder hol mir den Film auf DVD aus der Bücherei. Daher bin ich mir nicht ganz sicher, was ich wohin mitnehmen soll? Ist das sowas wie „Was nimmst du auf die einsame Insel mit?“. Auf die Insel würde ich den Replikator aus der Enterprise mitnehmen. Dann kann ich mir replizieren, was immer ich haben will. Ha! Zu einer Reality-Show würde ich nichts mitnehmen, weil ich nicht hingehen würde. Einladung oder nicht.