Bill Bryson – Notes From A Big Country

Ich bin ein großer Fan von Bill Bryson. Die Art, wie er sich ironisch-charmant durch seine Abenteuer grantelt, wäre ja alleine schon wert, gelesen zu werden. Dass er es auch noch mit offensichtlich tief empfundener Liebe zur Sprache tut, macht seine Bücher für mich zum Muss.

Dieses hier habe ich mir vor Ewigkeiten mal als Leseprobe auf den Kindle geladen und im Jänner zu lesen begonnen. Als ich mir dann den Rest des E-Books kaufen wollte, habe ich festgestellt, dass der Titel geändert wurde – vom ungleich besseren „I´m a stranger here myself“ zu „Notes from a big country“, was wohl an sein erstes (und erfolgreichstes) Buch erinnern soll.

Wie auch immer – wenn ihr nach einem unterhaltsamen Buch sucht, das kluge Beobachtungen mit Menschenkenntnis, feinem Humor und einem Sinn fürs Skurrile mischt, dann seid ihr bei Bill Bryson richtig. Hier sinniert er über die Unmöglichkeit, nach Hause zu kommen. Nach Jahren in England zieht er samt (britischer) Frau plus Kindern wieder nach Amerika und stellt fest, dass sich vieles geändert hat und nicht mehr so ist, wie in seiner Kindheit.

Viel mehr noch verwundert ihn aber, wie sehr er selbst sich verändert hat. Vieles, das ihm einmal ganz normal erschien, hat durch die Jahre im Ausland eine neue Perspektive erhalten.

Mittlerweile ist er übrigens reumütig wieder nach England zurückgekehrt und hat bereits ein neues Buch darüber geschrieben. Das ich demnächst lesen werde. 😉

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