Charlotte Cole – Finley Meadows 1 Küss mich im Sommerregen

Corly war auf Kopfurlaub in Finley Meadows … und das hier ist ihr (superausführlicher) Reisebericht.

Danke, Corly, für diese tolle Rezension! Ich freu mich total, dass es Dir so gut gefallen hat. 🙂

Küss mich im Sommerregen

„Hör mal, Jill … Ich denke nicht, dass ich mitkommen kann. Ich …“ Reenie suchte verzweifelt nach einem logischen Grund, den sie vorschieben konnte.
„Du musst die Gewürze in der Küche alphabetisch sortieren? Die Socken der Kinder stopfen? Der Katze Kopfrechnen beibringen?“ Jills Stimme klang amüsiert. „Nichts da. Du hast mir letzte Woche versprochen, dass du zu Jakes nächstem Auftritt mitkommst.“
Reenie runzelte die Stirn. Ein böser Verdacht stieg in ihr auf. „das Ganze ist ein abgekartetetes Spiel, oder?“

Meine Meinung:

Story:1 +

Reenie kommt mit ihrem Leben im Paris nicht klar und auch Lucien und sie haben ernsthafte Probleme. Reenie zieht nach Amerika um Abstand zu gewinnen. Dort lernt sie Jake kennen …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere:1 ++

Reenie: 1 +

Ich fand sie wahnsinnig sympatisch und sie tat mir auch oft leid, aber ich hätte sie auch gern geschüttelt wegen ihrer Einstellung gegenüber Lucien. Aber sonst hat…

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#Autorenwahnsinn, Tag 18: Vanity Fair

Tag 18: Heute wollen wir ein Zitat aus deinem ersten Manuskript lesen!

Aus Finley Meadows 1 / Küss mich im Sommerregen

»Lass mich raten, Hortenisa: Diät, wieder einmal, oder?« Reenie öffnete den seitlichen Reißverschluss und schälte sich aus dem Kleid. »Was immer ich auch tue, nie ist es genug. Meine Figur, meine Haare, mein Make-up, meine Nägel, mein Auftreten – nichts reicht jemals an die Standards des Hauses Demarchelier heran.« Sie zog ihre gemütlichen Jeans über ihre mangelhaften Hüften und zerrte sich dann das Shirt über den Kopf.
»Ich habe genug, Hortensia. Ich kann nicht mehr. In mir ist nichts mehr übrig, kein Fünkchen Energie, nichts mehr, das ich noch mobilisieren könnte. Ich fühle mich taub. Ausgebrannt.« Ihre Stimme zitterte und ihre Lippen waren mit einem Mal salzig von ihren Tränen. Sie war wütend auf sich selbst. Seit wann war sie so eine Heulsuse?
»Wenn Lucien es wünscht, werde ich zu diesem Empfang gehen. Und zum nächsten. Und zum übernächsten. Aber ich werde keine Diät mehr machen. Also müsst ihr das Kleid wohl ändern. Oder ich gehe einfach in Jogginghosen hin. Wir können ja sagen, dass ich gerade aus der Reha komme.«
Madame Inés machte einen Schritt zurück, als hätte Reenie ihr eine schallende Ohrfeige versetzt. Vermutlich gab es für sie nichts Grauenhafteres als Jogginghosen.
»Und jetzt gehe ich nach Hause und esse eine große Portion Schokoladeneis. Mit Schokosauce.«
Ihr alten, verknöcherten Spinatwachteln.