Küss mich lieber nicht; Charlotte Cole

Heute findet ihr bei bookrecession einen tollen Beitrag zu „Küss mich lieber nicht“ … Dankeschön, liebe Mel! 🙂

Books

eBook

Finley Meadows 4

14348661_342245626109750_955667600_nWillkommen zurück in Finley Meadows. Schon zum vierten Mal könnten wir jetzt die Kleinstadt jetzt besuchen. Heute sind wir zu Gast bei Cara Steinmann. Sie ist passend zu ihren Nachnamen Archäologin und liebt es draußen auf dem Feld nach Artefakten zu suchen. Außerdem ist sie Alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Der Vater der Kinder will nichts mit Ihnen zu tun haben, da er der Meinung ist, dass Cara ihm die Kinder nur unterjubeln wollte, damit sie an sein Geld kommt. Aber lest selbst, ob das zutrifft. Cara arbeitet im Museum und muss beruflich ständig verreisen. Ihre letzte Geschäftsreise führt sie 13 Flugstunden von Zuhause und damit von ihren Kindern weg. Ihr Jüngster ist gerade mal 5 Jahre alt. Ihr bricht es jedes Mal das Herz, wegfahren zu müssen. Leider hält sie ein Sandsturm einen Tag länger fest, sodass sie für die eine Nacht, den Babysitter bitten…

Ursprünglichen Post anzeigen 164 weitere Wörter

Montgsfrage: Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Wieder eine Montagsfrage von Buchfresserchen – danke dafür! 🙂

Und: Jaaaa! Ich finde „die Bösen“ eigentlich fast immer interessanter. Helden sind leider oft eindimensionaler (weil halt gut, und gut ist). Außerdem steht ihnen weniger Handlungsspielraum zu Verfügung. Der psychopathische Fiesling kann wesentlich unvorhersehbarer agieren, weil für ihn moralischen Regeln einfach nicht gelten. Und er kann zwischendurch sogar mal unerwarteterweise gut sein … nur um dann wieder teuflisch zu handeln.

Ich kann mich noch daran erinnern, wann ich mich zum ersten Mal mehr für den „Bösen“ interessiert hab. Irgendwann in der Grundschule waren wir in „Elisabeth“ (dieses Musical, kennt ihr das?), und meine Lieblingsfigur war Luigi Lucheni. Ihr wisst schon – der Attentäter. Ich denke, meine Eltern haben sich Sorgen gemacht. 😉

Irgendwie ist mir das bis heute erhalten geblieben – ich hab einen „soft Spot“ für die Bösen. Hades ist doch viel cooler als Herkules, Ursula witziger als Arielle, Agent Smith interessanter als Neo… und was wäre Sherlock bloß ohne Moriarty? Ach, es gibt so viele tolle Antagonisten –  Hannibal Lector, Die Stiefmutter aus Schneewitchen, Lady Macbeth, „Das Nichts“ aus der unendlichen Geschichte, Shir Khan, Captain Hook, Tom Ripley, Sauron, Mrs Danvers (diese großartige Haushälterin aus „Rebecca“), Mephisto, die grauen Herren (aus Momo), Keyser Söze (aus die üblichen Verdächtigen), alle Hauptdarsteller aus „7 Psychos“, Der Joker, Hamlet, Nurse Ratched, Humbert Humbert (aus Lolita), Patrick Bateman, Annie Wilkes, Frank Underwood, Eva Ernst (aus Hexen hexen), Otto (der von ein Fisch namens Wanda), Dracula, die weiße Hexe, Voldemort: Was wären all diese Geschichten ohne die bösen Jungs und Mädchen? Eben.

Qualitätsjournalist vs. Schundautor

Auf wenn mich der herablassende Tonfall stört, fand ich diesen (schon etwas älteren) Artikel hier sehr interessant: Dieter Walter, ein Autor von Groschenromanen, erzählt von seiner Arbeit.

Okay, bei „Manche Sachen könne man heute nicht mehr schreiben: „Die Frau steht am Herd und macht den mittleren Ring auf – solche Herde kennt ja keiner mehr. Heute haben die alle Waschmaschinen und Trockner und alle möglichen Geräte.“ Moderne Frauen also.“ musste ich echt lachen.

Aber ansonsten sagt der nicht wahnsinnige subtile Spott des Journalisten mehr über ihn als über den Autor der „Schundheftchen“aus, denke ich. Ich sehe es eher so wie Dieter Walter – diese Einteilung in E und U ist einschränkend bis beschränkt. Groschenromane haben auch ihre Daseinsberechtigung – in meinem öffentlichen Büchertauschkasten gehört die Heftromanabteilung zu den beliebtesten, und schenkt vielen Leserinnen schöne Stunden. Dagegen ist doch nichts zu sagen.

Niemand will schließlich jeden Tag Haubenküche. Manchmal braucht man einfach einen fetten Hamburger. 😉

Eine Zumutung.

Hab ich gestern in der Welt gelesen und musste dabei schmunzeln:

(…) Die Autorenlesung ist für alle Beteiligten eine Zumutung. Der Zuhörer muss sich sklavisch einem fremden Leserhythmus beugen. Er kann langweilige Passagen nicht überspringen, nicht kurz mal in die Küche gehen oder die Lektüre diskret abbrechen, ohne Gefühle zu verletzen. Sie sind gezwungen, den Autoren zuzuhören, von denen viele leider nur sehr schlecht vorlesen können und älter und dicker als gedacht sind, und erschreckend uncharismatisch sowieso. Fast nie sind sie so interessant wie ihre Figuren.

😉

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article158105023/Warum-gibt-es-eigentlich-noch-Autorenlesungen.html via publishernews

Zum Haareraufen

Tiana hat eine total liebe, ausführliche Rezension zu „Küss mich einfach immer weiter“ auf ihrem Blog gepostet. Sie schreibt:

Spannend? Ja!
Zum Haareraufen? Aber unbedingt!

Aber genau das macht den Reiz der Reihe aus, denn auch wenn das Ende eigentlich (fast) immer klar ist, ist das Mittendrin eine einzige Überraschung.

Die Charaktere leben auch nach dem vermeintlichen „Happy End“ nicht in einem „Friede-Freude-Eierkuchen“-Dasein weiter und das macht die Bücher umso realistischer.

Ich mag die Verstrickungen, die Perspektivenwechsel und den alles umfassenden roten Faden:

Finley Meadows!

Danke, Tiana! ❤ Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!

Montagsfrage: Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

d1325-montagsfrage_banner

Montagsfrage: Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Uh, das ist eine gute Frage. Echte Lesehighlights sind selten. Dazu muss mich die Geschichte so sehr mitreissen, dass ich auf die Zeit, Essen, Arbeit und den Rest der Welt vergesse. Die Helden müssen sympathisch sein, ihre Entwicklung und Motivation glaubhaft. Vor allem bei Liebesgeschichten! Optimalerweise hat der Autor/die Autorin das Ganze noch mit feiner Ironie oder wahlweise bösem Humor abgeschmeckt.

Und schließlich muss es sprachlich so schön sein, dass ich mich am liebsten in die Sätze einwickeln würde. Großartige Bücher tragen wie jedes große Kunstwerk diesen Funken in sich, der genau diese Geschichte auf eine elementare Art richtig macht. Wo man weiß – das musste einfach so sein, die Geschichte wollte aus sich heraus genau so werden.