Montagsfrage: Mitdenken oder nicht?

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Montagsfrage: Wenn du einen Krimi/Thriller o.ä. liest, machst du dir selbst Gedanken darüber, wer der Mörder/Täter ist, oder lässt du dich prinzipiell vom Autor überraschen?

Ja klar! Ist das nicht ein (Mit)grund, warum man Krimis und Thriller liest? Dass man ein wenig Sherlock spielen darf? 😉

Wobei ich sagen muss, dass ich dann auch echt grantig werden kann, wenn der Autor am Ende als deus ex machina einen Täter präsentiert, der im ganzen Buch kaum bis gar nicht erwähnt wurde, oder man den Fall mangels fehlender Zusammenhänge gar nicht lösen konnte.

Im Gegensatz dazu bewundere ich Autoren, die den Täter durch die Seiten und auf der Nase des Lesers rumtanzen lassen, und nonchalant auch noch alle nötigen Hinweise liefern … aber das so geschickt tun, dass man bis zum Schluß auf der falschen Fährte ist. Das fällt dann in die Kategorie „befriedigende Frustration“, falls das Sinn macht. 😉

6 Gedanken zu “Montagsfrage: Mitdenken oder nicht?

  1. Guten Morgen,

    für mich macht das Miträtseln einen guten Krimi/ Thriller aus! Ich liebe es zu rätseln und dem Ende, also der Auflösung, entgegenfiebern zu können.
    Ich kann auch sehr gut nachvollziehen was du meinst. Wenn dem Leser jegliche Informationen fehlen, kann er den Täter garnicht als solchen identifizieren. Wenn es jedoch immer wieder keine Hinweise gibt, besteht zumindest die Möglichkeit!
    So bin ich schon das ein oder andere Mal über ein solches Detail gestolpert und konnte den Täter entlarven.

    Hier mein Link: http://zeilensehnsucht.blogspot.de/2016/07/challenge-montagsfrage-kw-28.html

    Liebst, Phyllis.

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  2. Hallo Charlotte,
    ich rätsel auch immer mit und bin dann auch manchmal gefrustet, wenn der Täter wie aus dem Nichts auftaucht. Ich mag es, wenn falsche Fährten gelegt werden oder das ganze so verschleiert wird, dass es erst zum Schluss rauskommt. Frustrierend ist auch, wenn relativ schnell und einfach ersichtlich ist, wer der Täter ist. Das macht dann auch nicht wirklich Spaß! 🙂 Ja, ich bin schon eine anspruchsvolle Leserin. 😉 🙂
    lg

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  3. Natürlich frage ich mich sofort, wer´s getan hat und warum und wie! Falsche Fährten liebe ich. Wenn der Täter sofort erkenntlich ist, hoffe ich bis zum Schluss, dass es doch nicht so ist – auch eine Möglichkeit, einen Krimi spannend zu gestalten :-). Am liebsten sind mir die Gestaltwandler als Täter – am Anfang neutral bis vielleicht sogar sympathisch, aber dann zeigt sich eine Schattenseite nach der anderen und zum Schluss bin ich verzweifelt, dass so ein lieber Mensch … Oh ja!

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