Im Kino: the neon demon

Ich denke, ich muss Mr. Cole überzeugen, mit mir ins Kino zu gehen. Alleine kann ich mir Horrorfilme leider nicht ansehen, ich bin wirklich feig. Ich brauche jemanden, der mir sagt, wann ich nach viel-zu-gruseligen Szenen wieder die Augen öffnen und die Hände von den Ohren nehmen kann. Tadaaah: eine Aufgabe für Mr. Cole aka my knight in shining armor. 😉

Für den Film spricht, dass es ausnahmsweise mal ein Horrorfilm ist, bei dem alle Hauptrollen weiblich sind. Die Bildsprache wirkt einfach wunderbar hyperästhetisch, und ich schau mir Filme mitunter auch einfach nur wegen der großartigen Bilder an.
Gegen den Film sprechen viele  durchwachsene Kritiken. Und die Inhaltsangabe (voller Spoiler!) auf Wikipedia. Ich sag nur: Augäpfel. Urks.

Montagsfrage: Bleiben wir doch bitte sachlich

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Montagsfrage: Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Ich habe sicher einen deutlich Überhang bei Belletristik. Vielleicht so 70 zu 30?

Aber ich finde die Unterteilung manchmal schwierig … haben doch auch viele Sachbücher schriftstellerischen Anspruch und große Geschichten: Mir fallen da spontan „Suspense“ von Patricia Highsmith, „Die Geschichte der Schönheit“ von Umberto Eco, oder „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ von Oliver Sacks ein.

„A literate Passion“ (das lese ich gerade) fällt wohl auch in diesen Bereich … wie soll man das nennen: wunderbar geschriebene Sachbücher mit erzählerischer Kraft?

„Sachbuch“ alleine klingt jedenfalls fast zu schlicht für diese tollen Bücher. Dabei denke ich nämlich an knochentrockene Bände mit schlechten Fotos, zu Themen wie „Darmsanierung leicht gemacht“, „Makramee-Eulen: Gestern, Heute, Morgen“ und „Auch dein Wellensittich kann sprechen“. 😉