Flow.

Abgesehen davon, dass die Geschichte und Bilder in meinem Kopf irgendwie raus müssen: Der Flow ist einer der Hauptgründe, warum ich arbeite. Egal ob beim Schreiben oder Fotografieren, an den guten Tagen stellt sich nach einiger Zeit dieser Zustand ein. So eine glückliche, geborgene Art von Getragensein, Aufgehobensein, Sich-Auflösen in der Tätigkeit. Wie Heimkommen.

Kennt ihr dieses Gefühl? Dass man sich selbst so völlig in der Arbeit verliert, bis alles für eine Zeit lang perfekt ist?

Montagsfrage & Gewinnspiel

Guten Morgen, meine Lieben!

Bevor ich zur Montagsfrage komme, wollte ich euch noch rasch an mein Gewinnspiel erinnern: Habt ihr Lust auf eine tolle Mondsteinkette, Bücherpakete, Süßigkeiten oder einen schicken Keramik-Travelmug? Mitmachen ist ganz einach: In den Beiträgen unserer Blogtour findet ihr Buchstaben. Bildet das Lösungswort, schickt mir ein Mail und schon seid ihr dabei … Hier findet ihr die Details!

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So, und jetzt zur

Montagsfrage: Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Die heutige Frage hat sich Yvonne von Yvonnes Bücherecke ausgedacht – vielen Dank dafür! 🙂

Klar – ich träume viel und kann mich auch fast immer an meine Träume erinnern. Ein Grund, warum ich abends keine Horrorfilme ansehe, und generell selten Thriller oder Horror lese. Meine Fantasie ist ein wenig zu hyperaktiv für diese Dinge.

Praktischerweise träume ich auch häufig von dem Buch, an dem ich gerade schreibe. Auf diese Art und Weise hab ich schon ziemlich oft die Lösung für ein fieses Plotproblem gefunden.

Anti-Flamingo Spray

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via facebook/der goldene aluhut

Mir war nicht klar, wie gefährlich diese Zierflamingos sind, die man in Amerika zwecks Behübschung gerne auf den Rasen stellt. Einen T-Rex in unter 90 Sekunden bis auf seine Knochen abgenagt! Was für ein Massaker. Gottseidank stellt sich diese Problematik durch die geringe Zierflamingofigurenpopulation hierzulande nicht – oder die heimischen Dinosaurier wären schon längst ausgestorben.

Aber: Wie verhält es sich eigentlich mit Gartenzwergen? Leben sie etwa auch ein gefährliches Doppelleben? Sind sie wirklich harmlose, rehkraulende, rotmützige Gartenteichbewässerer? Oder verbergen sich da vielleicht dunkle Gedanken hinter ihren pausbäckigen Gesichtern? Sind sie etwa ähnlich gefährlich wie ihre amerikanischen Zierfigurenvettern?

Ich denke, hier liegt Aufklärungsbedarf vor. Dringender Aufklärungsbedarf.

Alles schläft, einsam wacht.

Guten Morgen, meine Lieben. Ich war heute schon wieder um 6.30 Uhr munter. Und das, obwohl ich eher zur Kategorie der Schnarchnasen zähle. Üblicherweise stemme ich mühsam ein kanaldeckelschweres Augenlid hoch, werfe einen Blick ins Schlafzimmer, denke mir „Auch nichts Neues im Westen“, und sinke zurück in meinen aktuellen Traum. Da ich gottseidank bestimmen kann, in welchen Traum ich gerne zurück will, und wie der zu verlaufen hat – hats die Realität frühmorgens beim mir schwer. Sorry!

Aber derzeit wache ich morgens auf und denke mir: „Hui, ich könnte ja an den Drachen weiterschreiben.“ Und dann hüpfe schlurfe ich gutgelaunt ins Badezimmer, stolpere am Weg zur Küche über diese oder jene Katze, drücke selbst das stinkige Katzenfutter ohne Gegrummel aus diesen depperten Katzenfutterbeuteln, die sich aus irgendeinem Grund niemals freiwillig von ihrem Inhalt trennen wollen.

Das ist echt ein gutes Zeichen. Also das mit dem Aufwachen. Nicht das mit dem Katzenfutter. Diejenigen von euch, die hier schon länger mitlesen, die wissen ja, wie schwierig das letzte Buch zu schreiben war. Und wie sehr ich mich geplagt habe. Vielleicht ist das jetzt die Belohnung fürs Durchhalten: Es flutscht. So richtig. Ich hab so viele Ideen, und ständig ploppen neue Querverbindungen in meinem Kopf auf. Ich fühl mich wie ein Kind im Süßigkeitenladen. Oder eigentlich wie ich im Süßigkeitenladen. Da hat sich bei mir seit meiner Kindheit nicht so wahnsinnig viel geändert.

So, Finger aufgewärmt! Los gehts. Jolanda und ich gehen jetzt gleich in der Villa im Dunkelsteinerwald frühstücken. 😉

Später dann muss ich wählen gehen. Schon wieder! Ächz. Und monatlich grüßt das Murmeltier hier in Österreich. Dafür grillen wir dann mit Freunden. Selbstbelohnung ist alles.

Ach so- vergesst nicht, mir das Lösungswort zu mailen. Das ist doch ein schönes Sonntagmorgenprogramm: Die Stationen unserer Blogtour abklappern, Beiträge lesen, Buchstaben sammeln und mir dann ein Mail schicken. 😉

Und dann habe ich noch eine technische Frage an euch Buchliebhaber da draußen: Habt ihr ein Lieblingsbuch, das in zwei Zeitebenen gleichzeitig erzählt wird? Also: wo sich Handlungsstränge in der Vergangenheit und der Gegenwart entwickeln und bedingen? Wenn ja, welches?