Nervennahrung.

Das hier, meine Lieben… ist ein Schokocroissant. Und ich habs sogar geschafft, ein Foto davon zu machen! Allerdings sind seine Stunden gezählt, würde ich sagen. Dieses Croissant und ich werden nun die allerletzten Dinge abarbeiten, die noch auf meiner Unbedingt-Erledigen-Liste stehen, bevor in 2(!!!) Tagen mein Buch rauskommt.

Ich schwanke im Moment zwischen Nervosität und dem #happydance … Daher wahrscheinlich auch das Croissant! Das hab ich von meiner besten Freundin E. bekommen. Die kennt mich einfach 😉 Daaaaanke! ❤ …

Auch meine Lektorin Susanne war superlieb, ihre Anmerkungen zum Manuskript Gold wert. Sogar die, die mich kurzzeitig zum Haareraufen bringen. Und dann schreibt sie noch so nette Sachen:

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Da muss man sie doch einfach mögen, oder? 😉

Menno, ich will ein Snickers.

Auch die zweite Überarbeitungsrunde ist …. anstrengend. Interessant. Es ist erschreckend, wie viele Fehler sich da IMMER NOCH drin verstecken. Das Buch wurde jetzt von so vielen Menschen gelesen, und drei der Leser suchen quasi „professionell“ Fehler. Und trotzdem verstecken sich die kleinen Fehler-Biester 😉

Naja. Meine nette Lektorin Susanne sorgt jedenfalls dafür, dass ich zwischendurch auch mal schmunzeln darf.

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So, genug prokrastiniert. Kaffeetasse schnappen, weiterarbeiten!

#big news … und ein wenig musik!

Tadaaahhh! … so wies aussieht, wird mein Buch Küss mich im Sommerregen ab nächster Woche bei Amazon erhältlich sein 🙂 Davor hab ich noch gefühlt eine Million Dinge zu erledigen … Daher bin ich etwas auf Tauchstation. Aber ich bin schon ganz furchtbar hibbelig! Und ihr seid die ersten, die erfahren, wenns soweit ist! ❤

Aber ich lass euch was zum anhören da: Regina Spector mag ich total gern … Ihre Stimme ist wirklich eigen, ihre Musik total wandlungsfähig, und ihre Texte sind eine Art intelligent-gesungener Pop-Literatur, mir unverkennbarer Freude am Experimentieren.

„That Time“

Hey remember the time when I found a human tooth down on Delancey
Hey remember that time we decided to kiss anywhere except the mouth
Hey remember that time when my favorite colors were pink and green
Hey remember that month when I only ate boxes of tangerines
So cheap and juicy, tangerinesHey remember that time when I would only read Shakespeare
Hey remember that other time when I would only read the backs of cereal boxes
Hey remember that time I tried to save a pigeon with a broken wing
A street cat got him by morning and I had to bury pieces of his body in my building’s playground
I thought I was going to be sick, I thought I was going to be sick

Hey remember that time when I would only smoke Parliaments
Hey remember that time when I would only smoke Marlboros
Hey remember that time when I would only smoke Camels
Hey remember that time when I was broke
I didn’t care I just bummed from my friends
Bum, bum, bum, bum, bum…

Hey remember that time when you od’ed
Hey remember that other time when you od’ed for the second time
Well in the waiting room while waiting for news of you I hallucinated I could read your mind
And I was on a lot of shit too but what I saw, man, I tell you it was freaky, freaky

„On The Radio“

This is how it works
It feels a little worse
Than when we drove our hearse
Right through that screaming crowd
While laughing up a storm
Until we were just bone
Until it got so warm
That none of us could sleep
And all the styrofoam
Began to melt away
We tried to find some worms
To aid in the decay
But none of them were home
Inside their catacomb
A million ancient bees
Began to sting our knees
While we were on our knees
Praying that disease
Would leave the ones we love
And never come againOn the radio
We heard November Rain
That solo’s really long
But it’s a pretty song
We listened to it twice
‚Cause the DJ was asleep

This is how it works
You’re young until you’re not
You love until you don’t
You try until you can’t
You laugh until you cry
You cry until you laugh
And everyone must breathe
Until their dying breath

No, this is how it works
You peer inside yourself
You take the things you like
And try to love the things you took
And then you take that love you made
And stick it into some
Someone else’s heart
Pumping someone else’s blood
And walking arm in arm
You hope it don’t get harmed
But even if it does
You’ll just do it all again

And on the radio
You hear November Rain
That solo’s awful long
But it’s a good refrain
You listen to it twice
‚Cause the DJ is asleep
On the radio
(oh oh oh)
On the radio
On the radio – uh oh
On the radio – uh oh
On the radio – uh oh
On the radio

Cover fertig! :)

Nachdem mein Buch ja gerade bei der supernetten Lektorin Susanne Pavlovic in der zweiten Runde ist, wirds schön langsam ernst 🙂 … *hibbel* … Mein toller Grafiker Paul Schickhofer hat mir nun das fertig überarbeitete E-Book-Cover geschickt. Er hats noch fit für die schwarz/weiss Variante von Kindle gemacht … und schon darauf vorbereitet, dass das Buch ja auch gedruckt erscheinen wird. Wie gefällt euch das Cover?

Küss mich im Sommerregen

#lieblingsmusik – Ella Fitzgerald & Louis Armstrong – Summertime

… ein klassiker aus porgy & bess … 🙂 … irgendwie perfekt ausbalanciert zwischen diesem leichten sommergefühl und leiser wehmut.

„Summertime“

Summertime and the livin‘ is easy
Fish are jumpin‘ and the cotton is high
Yo‘ daddy’s rich and yo‘ mama’s good lookin‘
So hush little baby, don’t you cry
One of these mornin’s you gonna rise up singin‘
You gonna spread your little wings and you’ll take to the sky
But ‚till that mornin‘ there ain’t nothin‘ gonna harm you
With yo mama and daddy standin‘ byeNow it’s summertime and the livin‘ is easy
Them fish are jumpin‘ and the cotton’s ‚bout waist high
Yo‘ daddy’s rich and, ya know yo‘ mama’s good lookin‘
Now hush little baby, don’t you cry

Summertime
Ah, said it’s summertime

4 Fragen … zum Thema Urlaub

Die Fragen kommen wie immer von Sunny, vielen Dank! 🙂

  1. Welches Urlaubsziel begeistert dich und hat dich schon mehr als einmal angelockt?
    Venedig mag ich ziemlich gerne. Allerdings am liebsten im Herbst oder Winter … man hat das Gefühl, die Stadt für sich alleine zu haben. Je kälter und unfreundlicher das Wetter, desto besser. Der sommerliche Mief ist verschwunden, ebenso die Touristen in Badelatschen, die im Sommer wie Cholesterin die Adern der Stadt verstopfen. Die Venezianer sind ein klein wenig freundlicher. Und Venedig selbst, die sterbende Diva, hüllt sich in Nebelschwaden wie in eine Federboa und sieht aufs Meer hinaus. Als ob sie auf ihren Geliebten warten würde, der niemals kommt, liegt Melancholie über allem. Was gibts besseres, als da durch die kleinen Gassen zu spazieren und dann gegen die Kälte einen Espresso zu schlürfen?
  2. Wo möchtest du unbedingt einmal hin?
    Australien (sowieso), Island (die haben ein eigenes Ministerium für Trolle und Feen!), Cornwall (weil ich das Licht dort mit eigenen Augen sehen will). Außerdem würde ich gerne mal einen Urlaub lang mit dem Hausboot in den Kanälen Frankreichs rumschippern.
  3. Was darfst du absolut nicht vergessen in den Koffer zu packen (höchstens drei Dinge)
    Bücher (eh klar). Handyladestecker (bin leider ein Internetjunkie). Zahnbürste (weils kaum was schlimmeres gibt als diesen pelzigen Morgenmundgeschmack. Örks.)
  4. Wohin würdest du nicht mehr in den Urlaub gehen?
    Cluburlaub jeder Art. Ich hatte das Vergnügen in meiner Kindheit, und kann sagen: Das ist nix für mich. Ich will das Land kennenlernen, und nicht mit Wiener Touristen übers Buffet lästern. Oder hören, dass die hier halt nicht die Hygiene-Standards haben, die wir gewohnt sind. Mit diesem Gummiarmband deutlich erkennbar als Freiwild sein, wenn ich außerhalb der Anlage unterwegs bin. Diese „lustigen“ Abendshows ertragen. Oder die Frauen zwischen 16 und 60 dabei beobachten, wie sie Jens-Uwe, dem freundlichen Animator mit der gut platzierten Socke im Tanga, hinterherjagen.
    Im Urlaub mag ich Ruhe. Lange schlafen, keine Hotelbuffets, keine Menschenmassen. Ich liebe es, wenn wir uns ein kleines Häuschen mieten, die Gegend erforschen, Museen besuchen, mit Büchern am Pool rumschlunzen. In den Supermärkten vor Ort abenteuerlustig unbekanntes Zeug einkaufen, uns in den kleinen Restaurants der Umgebung vom Kellner zu kulinarischen Abenteuern überreden lassen. Erst in der Früh entscheiden, wo uns der Tag hintreiben wird. Das Meer in greifbarer Nähe. Wenns dann noch Glühwürmchen gibt: Bonuspunkte! 😉